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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Großes Interesse an Bauprojekten
Zwischenüberschrift:
Derby-School und Klostergarten: Bürger begehen ihre Stadtteile
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im Rahmen der Sommerkulturtage fand gestern der alljährliche Bürgergang durch die Dodesheide statt.
Gestartet wurde er um 15 Uhr am Gemeinschaftszentrum an der Lerchenstraße. Der Vorsitzende des Bürgervereins Nord-Ost, Hans-Jürgen Flesner, führte die rund 30-köpfige Gruppe zunächst zur nahe gelegenen " Derby-School" am Haster Weg.
Dort stellte er zusammen mit Hans-Georg Freund, dem städtischen Fachbereichsleiter Schule/ Sport, das neue Konzept für das derzeit von den Briten genutzte Schulgebäude vor.
Es ist geplant, den alten Komplex abzureißen und auf dem Gelände eine Schule für Menschen mit einer " emotionalen und sozialen Erkrankung" zu errichten. Die Gesamtkosten für den Neubau werden sich nach neuesten Berechnungen auf rund 6, 7 Millionen Euro belaufen, wobei die Stadt Osnabrück 2 Millionen zuschießen muss.
Auf dem Gelände der Erlöserkirche erläuterte der Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH für hörgeschädigte Menschen, Christoph Ruf, die Planungen, die für das Grundstück vorgesehen sind. So werde der unter Denkmalschutz stehende Kirchturm und möglichst viel Grün erhalten bleiben. Geplant ist, auf dem Gelände ein Heim für Gehörlose zu errichten. Das zweigeschossige Gebäude soll 24 Personen Unterkunft gewähren.
Zur dritten und letzten Station des Bürgergangs ging es mit dem Bus weiter. Die Fahrt führte in die verwilderte Idylle des ehemaligen Klostergartens und zum Verbindungsgang zwischen Hasefriedhof und Vehrter Landstraße.
Unterstützt vom Bürgervereinsmitglied Jürgen Peitz, erläuterte Hans-Jürgen Flesner die Planung. Statt der ursprünglich geplanten 30 Baueinheiten sollen 15 entstehen. Eine Stichstraße mit Wendehammer soll von der Bramscher Straße in dieses Gelände führen. Von ihr sollen weitere Stichstraßen abgehen, an denen die Ein- und Zweifamilienhäuser errichtet werden sollen.
" Und was ist mit den Bunkereingängen?", erkundigte sich ein Teilnehmer, der schon als Kind in der Gegend gewohnt hat. Die seien schon lange verfüllt und auch gar nicht hier auf dem Gelände. Mit einen Gang durch Teile des verwilderten Klostergartens und einer aufgegebenen Baumschule, die später als Ausgleichsfläche für das bebaute Grundstück herangezogen werden soll, klang der Spaziergang gegen 17 Uhr aus. / Bildtext: Hans-Georg Freund (Mitte), Fachbereichsleiter, erläuterte den Teilnehmern des Bürgergangs die Planungen für das Gelände der Derby-School. Foto: Thomas Osterfeld


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