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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Für kurzfristigen Erfolg Stadtbild auf Kopf stellen?"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Mit großer Sympathie habe ich damals den jahrelangen Einsatz der Bürgerinitiative zum Erhalt der Grünen Lunge Gut Lage/ Burenkamp gegen die Planungen, ein Gewerbegebiet zwischen Sutthauser Straße, Burenkamp und A30 auszuweisen, verfolgt. Trotz aller politischen und juristischen Bemühungen und obwohl sich 5000 Osnabrücker mit ihren Unterschriften gegen das Gewerbegebiet ausgesprochen hatten, führte dieser Einsatz zu keinem Erfolg, weil auch die grüne Ratsfraktion, die mit der Parole Kein Beton am Burenkamp′ in den Wahlkampf zur Kommunalwahl 1991 gezogen war, diese Forderung um eines rot-grünen Bündnisses willen fallenließ. Die Burenkamp-Initiative wurde mit dem Versprechen vertröstet, das geplante Gewerbegebiet würde das grünste Osnabrücks′, quasi ein Gewerbepark′ mit vielen Bäumen und begrünten Dächern, und einige Stimmen aus dem Rat meinen sogar, das künftige Gewerbegebiet hätte eine größere ökologische Bedeutung als die vorhandenen landwirtschaftlichen Nutzflächen mit den vielen Maisäckern. So weit, so gut. Ein Blick in die Neue OZ vom 21. Juni zeigt ein anderes Bild. Aus den ehemals idyllischen Flächen, die einst als Kaltluftsee von großer Bedeutung für das Stadtklima waren, ist eine reine Betonwüste geworden von großem Baumbestand und begrünten Dächern ist weit und breit nichts zu sehen. Inmitten dieser Ödnis liegt das denkmalgeschützte Gut Lage aus dem 15. Jahrhundert, das Zeugnis darüber ablegt, wie es dort einmal insgesamt ausgesehen hat. Es soll nun abgerissen werden, um einem 42 m (!) hohen Hochregallager der Firma Roncadin zu weichen. Angesichts dieser irrsinnigen Planung kann ich nur hoffen, dass sich die Burenkamp-Bürgerinitiative trotz des damaligen Misserfolgs neu formiert! Ich bin dabei!"
Autor:
Matthias Strietzel-Thöle und ein Leserbrief von Martin Toennes: "Alternativen sind vorhanden".


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