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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Griesert sicher: Baugebiet am Kalkhügel kommt
Zwischenüberschrift:
300 Bürger unterschreiben gegen "Nördlich Brinkhofweg"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das geplante Baugebiet am Kalkhügel sorgte beim Bürgerforum Kalkhügel, Wüste für Diskussionen. Während die betroffenen Anwohner eine Minderung ihrer Lebensqualität befürchten, argumentiert die Verwaltung, es brauche gerade solche Baugebiete, um die Lebensqualität in der Stadt auch für die Zukunft zu gewährleisten.
Eine Liste mit 300 Unterschriften gegen ein Baugebiet nördlich des Brinkhofwegs überreichte die Initiatorin des Protests Anke Gehrs an Bürgermeister Burkhard Jasper. Die Ratsmehrheit stimmte bereits für einen Aufstellungsbeschluss doch die Anwohner sind der Meinung, dass ein Baugebiet " am Bedarf vorbeigeht" schließlich würden durch den Abzug der Briten reichlich Immobilien auf den Markt kommen. " Diese Bestandsimmobilien sprechen eine andere Nachfragegruppe an, da sind Haushalte die Zielgruppe, die sich eigentlich kein Wohneigentum leisten können", argumentierte Stadtbaurat Wolfgang Griesert. Auf dem Gelände am Kalkhügel sei an eine familiengerechte Bebauung gedacht, mit Einfamilien- und Doppelhäusern auf Grundstücken zwischen 300 bis 600 Quadratmetern. " Die Fläche ist grundsätzlich geeignet, auch im Hinblick auf die Stadtentwicklung für die nächsten zwanzig bis dreißig Jahre", so Griesert.
Ohne Baugebiete wie das im Bereich zwischen Burenkamp und Howindstraße könnten manche Einwohner nicht mehr in der Stadt gehalten werden, so Griesert. Doch mit jedem, der ins Umland ausweicht und nur noch zur Arbeit in die Stadt pendele, entgingen der Stadt Steuereinnahmen, und die Kosten von Infrastrukturleistungen stiegen. " Wir dürfen die Stadt nicht so weit schrumpfen lassen, dass Wohnen hier unbezahlbar ist."
Anke Gehrs hat Zweifel, dass mit diesem Angebot Pendler in die Stadt zu locken sind: " Der Lärm der nahen Autobahn ist erheblich, da kommt keiner vom Land hin." Auch wenn es bisher lediglich Planungsüberlegungen gibt, befürchten die Anlieger, dass bereits Fakten geschaffen worden seien in dem Gebiet gebe es eine Reihe von Kleingartenpächtern, deren Verträge bereits gekündigt worden seien.
" Der Entwurf der Verwaltung für den Stadtrat liegt noch nicht vor", beruhigte Burkhard Jasper. Der Rat könne im Übrigen diesen Entwurf auch ablehnen, " es ist nicht so, dass wir alles so absegnen, was uns die Verwaltung sagt", so Jasper. Stadtbaurat Griesert zeigte aber Verständnis für die Befürchtungen der Anwohner hinsichtlich eines Bebauungsplans: " Ich will das gar nicht schönreden: Es ist nicht so ganz wahrscheinlich, dass es nicht kommt."
Autor:
klu


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