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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Protest gegen neues Baugebiet am Kalkhügel
Zwischenüberschrift:
Nördlich Brinkhofweg: Anwohner übergeben heute beim Bürgerforum Unterschriftenliste
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein geplantes Baugebiet am Kalkhügel hat den Unmut der Nachbarn hervorgerufen.

Auf eine " attraktive Lage" hatte die Beschlussvorlage der Verwaltung hingewiesen. Die Ratsmehrheit stimmte für den Aufstellungsbeschuss eines Wohngebiets nördlich des Brinkhofweges. Viele Anwohner sind allerdings gegen die Bebauung. Sie wollen Oberbürgermeister Boris Pistorius beim heutigen Bürgerform Wüste, Kalkhügel eine Liste mit knapp 250 Unterschriften überreichen.
Einzel- und Doppelhäuser sowie Mehrfamilienhäuser könnten in dem Bereich zwischen Burenkamp und Howindstraße entstehen. Bislang gebe es aber lediglich erste Planungsüberlegungen des Projektträgers, sagt Franz Schürings, Fachbereichsleiter Städtebau. Anlieger befürchten allerdings, dass bereits " Fakten geschaffen werden", so Anke Gehrs, die die Unterschriftenliste mit initiiert hat.
In dem Gebiet gebe es eine Reihe von Kleingartenpächtern, deren Verträge von den Eigentümern bereits gekündigt worden seien. Auch der dort ansässige Ponyhof bereite bereits seinen Umzug vor.
In den Flächennutzungsplänen von 1978 und 2001 war der Bereich bereits als Baufläche gekennzeichnet worden, vor sieben Jahren dann allerdings in einer verkleinerten Form. Wie Schürings berichtet, hatte der Rat bei der Bauflächenrevision im vergangenen Jahr das Gebiet Nördlich Brinkhofweg als Baugebiet bestätigt.
Bei einer Umsetzung des Bauvorhabens könnte das Baulandmanagement der Stadt greifen. Dann müsste der ausführende Projektträger eine Preisbindung für die Grundstücke eingehen, bei deren Vergabe zudem Familien bevorzugt berücksichtigt würden. Unabhängig von einzelnen Wohngebieten bietet die Stadt zudem eine Wohnungsbauförderung für Familien an. Nach Anzahl der Kinder sind hier Zuschüsse zu den Darlehenszinsen gestaffelt. Dazu gibt es für Bauwillige von außerhalb einen Umzugskostenzuschuss bis zu 1000 Euro.
Spielfläche geht verloren
Die Argumentation mit der Familienfreundlichkeit stößt den Anwohnern allerdings sauer auf. Zur familienfreundlichen Stadt gehöre auch, dass die zur Bebauung vorgesehene idyllische Grünfläche, die beispielsweise als " Drachenwiese" genutzt wird, Anlaufpunkt für ansässige Familien sei, sagt Anke Gehrs. Ein weiterer Aspekt für die Anwohner: Baugrundstücke gibt es in Osnabrück ihrer Ansicht nach genug. Insbesondere die frei werdenden Flächen nach dem Abzug der britischen Armee müssten berücksichtigt werden.
Autor:
hmd


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