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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Grüner Finger vom Limberg zum Nettetal
Zwischenüberschrift:
Die Zukunft der Kasernen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Was unter dem Kasernengelände der Mercer und Imphal Barracks am Limberg verborgen liegt, wird erst dann ans Tageslicht kommen, wenn die britische Armee abgezogen ist. So viel ist sicher: Dort befindet sich die ehemalige Munitionsfabrik der Teutowerke aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Städtebauer Franz Schürings stellte dem Bürgerforum Haste/ Dodesheide/ Sonnenhügel die Pläne für die künftige Nutzung der dortigen Kasernen vor. " Bisher waren sie abgeschottet, bald sollen sie in die Stadtteile integriert werden", erläuterte Schürings. Dabei sollen die Stärken der jeweiligen Standorte genutzt werden. Und die bestünden im Falle des Limbergs aus drei Elementen.
Das erste Element: " Die Sportplätze mit einer noch recht neuen Halle sprechen für eine freizeitorientierte Nutzung", meinte Schürings. Eine gewerbliche Ansiedlung biete sich als zweites Element auf dem Areal direkt an der Vehrter Landstraße an, die in Zukunft an die geplante Ortsumgehung für Belm angeschlossen werde. Diese Entwicklung sei für Betriebe besonders verkehrsgünstig.
Die Eigenschaft als grüner Finger ist für Schürings das dritte Element, denn der Limberg verbindet mit seinem vielen Grün das Nettetal und das Sandbachtal. Ein Anwohner wies auf mögliche Altlasten aus der Unterwelt wegen des Vorlebens des Kasernengeländes hin: In unmittelbarer Nähe des Sandbachtals, das auch Wasserschutzgebiet ist, trete " braunes Wasser" aus der ehemaligen Munitionsfabrik. Schürings versprach, diesem Hinweis nachzugehen.
Drei Viertel der Roberts Barracks/ Winckelhausen-Kaserne an der Netter Heide gehören zum Stadtteil Haste, ein Viertel zum Stadtteil Hafen. Dieses Gelände eigne sich vorwiegend für Gewerbe und Dienstleistungen, erläuterte Schürings. Denkbar sei es auch, entlang dem Kanal einen " schönen Grünzug" in Richtung Pye anzulegen.
Das Bürgerforum interessierte sich für die Zukunft der mehrstöckigen Wohnhäuser der britischen Soldaten in der Dodesheide entlang der Schlesischen Straße, dem Dodeshausweg und dem Bierbaumsweg. Einige Teilnehmer des Forums bemängelten den optischen Eindruck und den Zustand dieser Gebäude. Die Antwort Schürings: " Was dort geschehen wird, bleibt vor allem den künftigen Eigentümern überlassen." Inwieweit die Stadt Einfluss nehmen könne, sei noch nicht geklärt.
Autor:
jweb


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