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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit guten Ideen gewonnen
Zwischenüberschrift:
111 500 Euro für Ausstellung zur Evolution am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stärksten setzen sich durch. Diese Aussage wird dem Evolutionstheoretiker Charles Darwin zugeschrieben. Im Fall des Museums am Schölerberg jedenfalls hat sich der Einfallsreichste durchgesetzt.
Die Volkswagenstiftung hatte einen Ideenwettbewerb zum Thema Evolution ausgeschrieben zum Darwinjahr 2009. Von mehr als 60 Teilnehmern haben acht Institutionen gewonnen. Eine von ihnen ist das Museum am Schölerberg gemeinsam mit seinem Kooperationspartner, der Universität Bielefeld. Beide freuen sich jetzt über 111 500 Euro.
Mit dem Preisgeld finanzieren die Osnabrücker und die Bielefelder jetzt ihre Ausstellung, die im Juni 2009 am Schölerberg beginnt und anschließend fünf Jahre lang durch Deutschland wandern wird. Zwei Besonderheiten zeichnen den Ausstellungsentwurf aus: Einzelprojekte mit vielen Teilnehmern bereits vor der offiziellen Ausstellung und die Möglichkeit für Besucher, selbst in Aktion zu treten.
Ein Schauspieler wird für eine Lesung in die Rolle von Charles Darwin schlüpfen. Das Kinder- und Jugendtheater der städtischen Bühnen bereitet ein Stück zum Thema Evolution vor. Ein Komponist will die Grundlage für eine Symphonie legen, die von Zuhörern ständig verändert werden kann auch eine Form der Evolution. Schulen können für den Unterricht einen " Evolutionskoffer" vom Schölerberg bestellen.
" Sex in the City" heißt eine weitere Aktion: In einem Schaufenster an der Großen Straße soll es um die Entwicklung der weiblichen Brustformen gehen. " Damit wollen wir die Menschen neugierig machen", erläutert Klaus Reinhold von der Universität Bielefeld. Sein Kollege Tom Steinlein breitet unterschiedliche Korkenzieher vor sich aus auch die werden zur Ausstellung gehören. Was diese Flaschenöffner mit der Evolution zu tun haben? " Auch sie sind ein Beispiel für Entwicklung und Vielfalt."
Für Dietmar Grote, den Direktor des Museums, hat die Ausstellung auch einen " politisch hoch brisanten Aspekt". Schließlich gibt es die Kreationisten, für die es keine Evolution gibt.
Und Charles Darwin hat er wirklich gemeint, nur die Stärksten würden überleben? " Nein." Die Experten am Tisch sind sich einig. " Survival of the fittest" sei falsch übersetzt worden. Statt um Stärke gehe es um Anpassung. Und, wie das Projekt zeigt: um Veränderung und Vielfalt.
Autor:
jweb


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