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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Spitze Scherben sind entsorgt
Zwischenüberschrift:
Spielen am Haster Regenrückhaltebecken wieder ungefährlich
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Am Mittwoch berichtete Till in seiner Kolumne über einen Vater und seinen Sohn, die am Brunnen am Regenrückhaltebecken in Haste vor einem Scherbenhaufen standen. Nur kurze Zeit später war der Platz wieder sauber.
Von Thomas Wübker
Osnabrück. " Ich war richtig sauer", erzählt Nini Rama. Eigentlich wollte sich der Familienvater mit seinem zweijährigen Sohn Marlon am vergangenen Samstag eine Abkühlung verschaffen. Doch: " Überall lagen Scherben, kleine und große, und das Etikett einer Wodka-Flasche lag auf dem Boden", berichtet Nini Rama. Die Aufregung ist ihm immer noch anzumerken.
Schon oft war Rama mit Marlon und der fünfjährigen Tochter Fiona zu dem Brunnen gegangen, der über Rinnen aus Baumstämmen Wasser in den Sand pumpt. Er war im März 2007 von den Stadtwerken aufgestellt worden, um die Funktion von Brunnen zu zeigen. Bisher hatte es aber keine Fälle von Vandalismus gegeben.
Als Lisa Beerhues vom technisch-ökologischen Lernort Nackte Mühle am Mittwoch Tills Kolumne in der Zeitung las, war für sie klar: Das ist ein Auftrag für die Mühlenfüchse. Das sind Kinder, die sich jeden zweiten Mittwoch an der Nackten Mühle treffen, um die Natur zu erforschen. Doch die Arbeit war schon getan.
Dass sie die Scherben weggeräumt hätten, wäre für sie eine Selbstverständlichkeit gewesen. Marlene (6) und Carla (6) finden es " blöd", wenn Spielplätze kaputt gemacht werden. So denkt auch der siebenjährige Till. Er hat schon mal gesehen, wie Jugendliche Bier auf einem Spielplatz getrunken und die leeren Flaschen einfach stehen gelassen haben.
Die Straßenreinigung war am Montag in dem Gebiet routinemäßig unterwegs und hatte schon am Regenrückhaltebecken aufgeräumt. " Unsere Teams kennen die problematischen Plätze ", sagte Anita Maskos vom Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt. Als Brennpunkte sind zum Beispiel Plätze am Ruller Weg, der Clemensstraße, aber auch am Rubbenbruchsee oder am Schinkelberg bekannt.
Marlon und Fiona jedenfalls freuen sich dass die Scherben verschwunden sind: Am Mittwoch tobten sie in der matschigen Erde vor dem Brunnen. Der Gesichtsausdruck ihrer Mutter Tanja verriet, dass sie schon an die nächste Wäsche dachte.
Bildtext: Glückliche Gesichter bei den Mühlenfüchsen und der Familie Rama. Am Samstag hatten Vater Nini und Sohn Marlon noch Scherben am Brunnen des Regenrückhaltebeckens in Haste vorgefunden. Foto: Jörn Martens
Autor:
Thomas Wübker


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