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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Attraktiver Standort im Westen
Zwischenüberschrift:
Gewerbegebiete Atter und Atterfeld florieren
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Atter. Irgendetwas bewegt sich immer in den beiden vollständig besiedelten Gewerbegebieten. Die 16 Hektar große Fläche in Atterfeld und der 38 Hektar umfassende Gewerbepark Atter entwickeln sich ständig weiter, beurteilt Ralf Kreye von der Osnabrücker Wirtschaftsförderung den erstklassigen Gewerbestandort im Westen der Hasestadt.
hedi Atter. Im 25 Jahre alten Gewerbegebiet Atterfeld reicht das Branchenspektrum vom dienstleistungsorientierten Handwerk über Maschinen- und Anlagenbau bis zum Großhandel. Hier sind viele Osnabrücker Unternehmen ansässig, die mehr Raum benötigten. Die Brotfabrik Wellmann hat sich vor kurzem mit der " gläsernen Backstube" hier niedergelassen. Aber auch auswärtige Firmen hat es in den Westen Osnabrücks gezogen.
Ähnliches gilt für den über 30 Jahre alten Gewerbepark mit Unternehmen aus Handel, Dienstleistung und Produktion. Reifengroßhändler Bohnenkamp zum Beispiel hat sein Grundstück im Gewerbepark gerade vergrößert um zu expandieren. " Da tut sich was", meint Kreye. Die Conditorei Coppenrath & Wiese hat auf ihrem 70 000 Quadratmeter großen Gelände in Atter kürzlich ein neues Hochregallager für zusätzliche 15 000 Palettenstellplätze gebaut. So kommt das Unternehmen, das 1800 Mitarbeiter beschäftigt, in Atter auf 43 000 Lagerplätze.
Coppenrath und andere Firmen schätzen den Standort aufgrund seiner direkten Anbindung an die Autobahnen 1 und 30. So können die beliebten Straciatella-Kirsch-Torten der Conditorei schnell an die Konsumenten gebracht werden. 20 Prozent der Produkte verlassen Deutschland. " Der Export läuft gut", sagt Andreas Pache, Geschäftsführer für Verwaltung und Finanzen.
Weniger Bewegung gibt es hingegen bei der geplanten Umsiedlung der Atteraner Spedition Koch-International an die Bahnhofstraße. Weil einige Eigentümer ihr Grundstück nicht verkaufen wollen, die zur Verfügung stehende Fläche für Kochs Pläne aber wohl nicht ausreicht, ruht das Vorhaben derzeit, wie Kreye bestätigt. Womöglich wird der Betrieb, der in Osnabrück derzeit 725 Mitarbeiter beschäftigt, die Suche nach einem Alternativstandort wieder intensivieren. Das Unternehmen möchte sich zu den Planungen aktuell nicht äußern.
Stillstand vermelden die Atteraner bei ihren Bemühungen um einen Supermarkt. Im Zentrum des Stadtteils gibt es weiterhin kein Lebensmittelgeschäft. " Atter war immer schon ein schwieriger Standort für Nahversorger", sagt Wirtschaftsförderer Kreye. Das liege an der relativ niedrigen Bevölkerungszahl. Im Moment sei keine akzeptable Lösung in Sicht, bemerkt auch Jürgen Lamping.
Der Verein " Wir in Atter" habe eine Umfrage durchgeführt, um das Interesse an einem Tante-Emma-Laden im Treffpunkt Atterkirche als Übergangslösung zu ergründen. Aber die Resonanz war zurückhaltend. Der Verein hatte bereits Gespräche mit einer Marktkette geführt, die den Laden in Atter beliefert hätte. Diese Pläne liegen nun erst einmal auf Eis. " Aber wir sind nicht ganz davon ab", sagt Lamping. Vorerst müssen die Atteraner weiterhin zum Einkaufen von Lebensmitteln in die Nachbargemeinden fahren. / Bildtext: Das Gewerbegebiet Atter aus der Luft betrachtet. Deutlich zu erkennen sind die Unternehmen Coppenrath & Wiese und Koch-International. Die Aufnahme stammt von 2007. Foto: Gert Westdörp
Autor:
hedi


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