User Online: 1 | Timeout: 17:35Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Katharinenviertel: Mehr Lebensqualität ohne Autos
Zwischenüberschrift:
Vor knapp 30 Jahren begann die Verkehrsberuhigung im Stadtteil
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Im Grunde hat mich das mein ganzes Arbeitsleben in Osnabrück beschäftigt."
1979 kam der Verkehrsplaner aus Dortmund nach Osnabrück, und eine seiner ersten Amtshandlungen war die Planung und Umsetzung von verkehrsberuhigten Zonen. Zu der Zeit stiegen die Unfallzahlen in den autogerecht angelegten Städten. In Osnabrück nahmen Apel und sein Team daher Straßen im Schinkel, im Katharinenviertel, am Schölerberg und in der vorderen Wüste unter die Lupe.
Besonders aus dem Katharinenviertel waren Zahlen gemeldet worden, die den Fachdienstleiter für Verkehrsplanung alarmierten: 1978 hatte es dort 76 Unfälle mit neun Schwerverletzten gegeben. Deshalb wurde das Viertel zwischen Wall und Kirchenkamp sowie Martini- und Lotter Straße ab 1980 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Sehr wichtig war es, sagte Apel, dass die Bürger dabei mit einbezogen wurden. Nur so sei es erreicht worden, mit gravierenden Veränderungen wie neuen Einbahnstraßen und Sackgassen, Straßenabschnitten mit Schrittgeschwindigkeit oder Radwegen ein verkehrsberuhigtes Viertel zu schaffen.
Gleichwohl habe es auch Fehleinschätzungen gegeben, sagte Apel. Das Kopfsteinpflaster sei damals aus Gründen des Denkmalschutzes erhalten worden eine Entscheidung, die die Bewohner nicht nur akustisch belaste, sondern sie auch gefährde, wie ein Zuhörer darstellte. Die Erlaubnis für die Radfahrer, die Bürgersteige im Viertel mitzunutzen, sei ein großer Missstand.
Einig waren sich alle Anwesenden aber, dass die Wohn- und Lebensqualität durch die Verkehrsberuhigung enorm gestiegen ist. Für den mittlerweile pensionierten Hans-Jürgen Apel hat sich die Arbeit im Rückblick also gelohnt .
Bildtexte: Ein Stück Verkehrsplanungsgeschichte ließ Hans-Jürgen Apel in seinem Vortrag wieder aufleben. Foto: Osterfeld /
Zügeln den Verkehr: Bäume und Fahrbahnverengungen.
Autor:
steb


Anfang der Liste Ende der Liste