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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nachts quietschen die Güterzüge durch das Wohngebiet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Wo ist es zu laut? Eine gute Frage in Osnabrück. Mir persönlich ist es deutlich zu laut an der Schinkelschleife der Bahn. Toll, es gibt eine Nordwestbahn und eine Westfalenbahn. Für mich heißt das aber jeden Tag noch mehr Züge auf der Schinkelschleife. Der Wirtschaft geht es besser, und die Spritpreise steigen, also mehr Güterverkehr. Nachts ein klasse Wecker, wenn im Sommer bei geöffneten Fenstern ein Güterzug um 1.00, 1.20, 1.40 oder 3.00 Uhr über die Schinkelschleife quietscht. Hier gibt es keinen Lärmschutz, und die Bahngleise gehen mitten durchs Wohngebiet. In den letzten Jahren hat die Anzahl der Züge stark zugenommen, und das ist zum Teil kaum zu ertragen.

Volkmar Seliger: Wo es zu laut ist? Ganz klar: an der Iburger Straße (B 68), speziell südlich der Berufsschulen Schölerberg. Die sich dort auflockernde Bebauung scheint für die stadtauswärts Fahrenden die Freigabe zum Start zu sein, während die Hereinkommenden sich vom Geschwindigkeitsschub der Autobahn und dem Gefälle zum (Zu-) Schnell-Fahren animiert fühlen. Geschwindigkeitskontrollen finden meist erst weiter unten zwischen Pattbrede und Lutherkirche statt. Der Hauptlärmanteil geht auch hier weniger vom Individualverkehr aus, wenn man von eingien hochbeschleunigenden Motorradfahrern und Tuning-Fans absieht. Wirklich schlimm ist der Schwerlastverkehr [. . .]. Neben der enormen Lärmbelastung sind die Erschütterungen speziell nachts eine Zumutung, obwohl das Schlafzimmer schon zur straßenabgewandten Seite liegt. Schwingungen der Böden und Decken, die einen aus dem Schlaf reißen, sind keine Seltenheit. Ein Wochenend- und Nachtfahrverbot für Lkw wäre tatsächlich eine zu prüfende Maßnahme.
Autor:
Beate Saggel, Volkmar Seliger


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