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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bei Rot besser weiterfahren
Zwischenüberschrift:
Radler-Ampel: Unklare Situation
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Bei Rot einfach weiterfahren? Oder lieber stehen bleiben, umkurvt von Autos? Diese zwei unliebsamen Möglichkeiten bieten sich Radfahrern, wenn sie die Wallkreuzung am Heger Tor überqueren.
Ein Fahrradstreifen mit eigener Ampel führt vom Heger Tor über die Kreuzung zur Lotter Straße. Er wurde vor circa einem Jahr mit nur einer Ampel durchgehend angelegt: Anders als der acht Meter versetzt verlaufende Fußgängerüberweg, der durch eine Warteinsel geteilt ist und den zwei Ampeln regeln.
Wer aus der Altstadt kommt, kann sich also bei grünem Lichtsignal aufs Rad schwingen, die siebenspurige Fahrbahn des Walls überqueren und gleich weiter geradeaus der Lotter Straße folgen. Das gilt allerdings nur für zügige Starter. Gemächlichere werden schon nach wenigen Metern ausgebremst. Denn plötzlich springt die Ampel auf Rot.
Soll man jetzt auf dem Fahrradweg stehen bleiben, neben den Büschen der Verkehrsinsel?, fragen sich viele. Oder die fünf weiteren Fahrspuren bei Rot überqueren?
" Ich werde hier regelmäßig zum Rotfahrer", berichtet Rita von Schlippe. Wenn sie mit ihrem voll beladenen Fahrrad samstags vom Wochenmarkt kommt, gehört sie nicht zu den Schnellsten. Aber mitten auf der Kreuzung anzuhalten, das ist ihr zu gefährlich: " Dann habe ich um mich herum den fließenden Verkehr."
Deshalb fährt sie normalerweise weiter, " allerdings mit schlechtem Gewissen", wie sie sagt. " Ich habe dabei auch immer Angst, einen Fußgänger umzufahren, der am Überweg der Lotter Straße vielleicht gerade Grün bekommt und sich in Bewegung setzt."
Was sollen Radfahrer also tun? " Auf jeden Fall weiterfahren! Auch wenn die Ampel auf Rot schaltet", sagt Jürgen Schmidt, Leiter des Fachdienstes Straßenbau. " Das gilt hier genauso wie für Fußgänger in solchen Fällen." Die Räum- und Schutzzeiten seien ausreichend: Alle Radfahrer, die noch bei Grün losführen, hätten die Chance, " sauber rüberzukommen, ohne dass der Verkehr startet." Keiner müsse ein schlechtesGewissen haben, auch nicht wenn er fünf Fahrspuren bei Rot überquere. Ein Anhalten neben der Mittelinsel sei nicht vorgesehen: " Sonst hätten wir dort eine Warteposition eingerichtet", so Schmidt. / Bildtext: Eine gefährliche Situation ergibt sich auf der Wallkreuzung, wenn Radfahrer beim Aufblinken des Rotsignals neben der Warteinsel anhalten. Foto: Egmont Seiler
Autor:
gil


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