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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Erholung von der Katastrophe
Zwischenüberschrift:
Tschernobyl-Kinder zu Besuch bei der Feuerwehr
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Besuch der Tschernobyl-Kinder bei der Osnabrücker Berufsfeuerwehr hat Tradition. Auch dieses Jahr gab es für die Acht- bis Vierzehnjährigen wieder spannende Aktionen.
Die Kinder konnten Autorahmen und Rohre zerschneiden oder mit der Drehleiter und im Rettungskorb in die Höhe fahren. Außerdem besichtigten sie den Schlauchturm und absolvierten die Kriechstrecke, welche die Feuerwehrleute einmal im Jahr mit voller Ausrüstung bei Qualm und Hitze bewältigen müssen. Sie besichtigten den Rettungswagen, zielten mit dem Wasserschlauch auf einen Holzfeuerwehrmann und retteten eine eingeklemmte Puppe mit Hilfe eines Blasebalgs.
Beeindruckt zeigten sich die Tschernobyl-Kinder auch von einer Fettexplosion, bei der eine Stichflamme fünf Meter hoch in den Himmel schoss.
Seit 17 Jahren haben einige Kinder aus Gomel jährlich die Möglichkeit, auf Kosten der evangelischen Landeskirche und der Gastfamilien für vier Wochen dem Alltag in Weißrussland zu entkommen. Die etwa 100 Kilometer von Tschernobyl entfernte Region war von der Reaktor-Katastrophe besonders betroffen.
" Viele Menschen denken, heutzutage sei die Strahlenbelastung praktisch nicht mehr vorhanden, doch allein die Halbwertzeit des radioaktiven Materials beträgt 30 Jahre", sagte Manfred Heinsch. " In der Regel sind die Kinder blass und zart, wenn sie ankommen, und zackig und knackig braun, wenn sie wieder fahren", bemerkte Schwester Hilma. Häufig leiden die Anwohner Gomels an Immunschwäche und Entwicklungsstörungen, eine der häufigsten Todesursachen ist Leukämie.
Bildtext: Die Fettexplosion war für die Tschernobyl-Kinder besonders beeindruckend. Foto: Michael Hehmann
Autor:
cas


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