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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Drei Fragen
Zwischenüberschrift:
Gewinn der Müllabfuhr aus Zinsen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Marietta Klekamp-Lübbe ist 1. Werkleiterin des Abfallwirtschaftsbetriebes Osnabrück (AWB).

Frau Dr. Klekamp-Lübbe, der Überschuss des AWB betrug 1, 9 Millionen Euro in 2007. Die Bürger fragen sich, warum sie trotzdem in 2008 höhere Müllgebühren zahlen müssen.
Da der Gewinn zum großen Teil, nämlich in Höhe von 1 662 000 Euro nicht aus Gebühren erwirtschaftet ist, kann er auch nicht gebührenmindernd verwendet werden. Die im laufenden Betrieb erwirtschafteten Überschüsse reichen nicht, um die nur in 2007 einmal geflossenen Einnahmen und die 2007 noch vorhandenen Überschüsse aus dem Betrieb in 2008 zu ersetzen. Die Gebühren mussten deshalb für 2008 erhöht werden, um alle Kosten abzudecken. Sollten die Gebühren wider Erwarten in diesem Jahr die Kostenübersteigen, so könnten möglicherweise in 2010 die Gebühren leicht sinken. Erst in 2010, da erst im April/ Mai 2009 der Jahresabschluss 2008 geprüft und damit festgestellt wird.

Woher kommt denn dann der Löwenanteil?
Den Großteil der Gewinne erwirtschaftet der AWB aus dem Geld, das er von der Stadt zur und Rekultivierung der Zentraldeponie Piesberg erhalten hat. Die Zinsen müssen in eine Rücklage eingestellt werden. Die Höhe der benötigten Mittel wurde durch Gutachten ermittelt. Die Zinsen aus der Geldanlage müssen in der Bilanz ausgewiesen werden, sind jedoch vom operativen Ergebnis getrennt zu halten und fließen der Stadt beziehungsweise der Rücklage zu, die eine Inanspruchnahme des städtischen Haushaltes für nicht gedeckte Rekultivierungskosten ausschließt. Hierzu ist der AWB verpflichtet. Insgesamt sind in 2007 auf diese Weise 1 662 652, 97 Euro zugunsten des städtischen Haushaltes abgeführt worden so heißt es bilanztechnisch, obwohl diese Mittel nicht dort verwendet werden.

Wo erwarten Sie künftig steigende Betriebskosten?
Gegenüber dem Ansatz in der Kostenkalkulation für 2008 werden sich die Kosten für Treibstoff mit Sicherheit erhöhen, da der exorbitante Anstieg der Dieselpreise in dieser Höhe nicht bereits im letzten Sommer absehbar war. Auch der Anstieg der Tariflöhne wurde nicht in der nunmehr zustande gekommenen Höhe erwartet und berücksichtigt. In welcher Höhe sich weitere Kostensteigerungen aus dem sprunghaften Anstieg der Treibstoffpreise ergeben werden, ist nicht absehbar. Klar ist jedoch, dass in 2009 erhebliche Aufwendungen für die Nachrüstung der Lkw mit Partikelfiltern erforderlich werden. Diese Investition ist für die Abfuhr in der Umweltzone zwingend erforderlich und bei der Verwendung der Gebührenüberschüsse zu berücksichtigen. / Bildtext: Marietta Klekamp-Lübbe
Autor:
swa


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