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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sperre soll Autos verdrängen
Zwischenüberschrift:
Das Problem Blumenthalstraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seit Jahren gibt es Klagen der Anlieger am Westerberg, an der Blumenthalstraße, Caprivistraße und Offenbachstraße, über die zu hohe Verkehrsbelastung. Jetzt kommt ein neuer Gedanke auf den Tisch: Eine Straßensperre zwischen Blumenthalstraße und Offenbachstraße soll den Durchgangsverkehr stoppen.
Vor kurzem hat die Fachverwaltung im Stadtentwicklungsausschuss ihre neuen Überlegungen vorgestellt. Sie reagiert damit auf die anhaltenden Klagen der Anlieger des Viertels über einen zu hohen Verkehrsdruck. Die Anlieger haben ihrerseits die gesteigerten Aktivitäten der Fachhochschule auf dem Caprivi-Campus als Quelle des Übels ausgemacht. Andere Stimmen sprechen allerdings auch davon, der hohe Motorisierungsgrad der Westerberg-Bewohner sei selbst Bestandteil des Problems, das hier so eloquent beklagt wird.
Die Verkehrsplaner haben nun mehrere Möglichkeiten der Abhilfe erwogen. Neben der Sperrung der Durchfahrt Blumenthalstraße/ Offenbachstraße und anderen verkehrslenkenden Maßnahmen zählt dazu die Verringerung der Parkplätze auf dem Caprivi-Campus von derzeit 180 auf 150 und Einschränkung des Nutzerkreises auf Mitarbeiter und Lehrende sowie der Bau eines weiteren Parkplatzes für Studierende auf dem Gartengrundstück neben der ehemaligen Frauenklinik an der unteren Caprivistraße.
Dieses Konzept hat allerdings neben Vorteilen auch einige Nachteile. So wird zwar der Parksuchverkehr eingeschränkt und der Durchgangsverkehr unterbunden. Andererseits entstehen für die Anlieger teilweise Umwege. Und die Zahl der Fahrzeuge auf der unteren Blumenthalstraße und Caprivistraße werde tendenziell zunehmen, so befürchten die Verkehrsplaner.
Unterdessen hat die Fachhochschule das gut 3000 Quadratmeter große frühere Kleingartengelände an der unteren Caprivistraße abräumen lassen. Dies sei jedoch nicht als Vorstufe für den Bau eines Parkplatzes zu deuten, sagte dazu der FH-Präsident Professor Erhard Mielenhausen: " Das Gelände ist vorgesehen für einen Erweiterungsbau für die Musikpädagogik."
Kein Geld in Sicht
Das Geld für dieses Projekt sei zwar derzeit " noch nicht in Sicht", so Mielenhausen weiter, gleichwohl werde die FH die Option nicht durch eine andere Nutzung verbauen: " Zunächst einmal wird da Rasen gesät, der ist dann leichter zu pflegen."
Ohnehin müsse der Hochschulstandort am Westerberg großräumiger betrachtet werden, so betonte Mielenhausen weiter: Mit den bald frei werdenden Britenflächen am Südhang, mit dem Bau einer neuen Mensa und anderen Projekten werde sich die Verkehrsbelastung demnächst einmal ganz anders darstellen. / Bildtext: Rasen gesät hat die Fachhochschule mittlerweile auf dem Gartengelände an der Caprivistraße. Foto: Jörn Martens
Autor:
Frank Henrichvark


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