User Online: 1 | Timeout: 11:07Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
CDU will Baum-Paten gewinnen
Zwischenüberschrift:
Für mehr Grün in der Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein Leserbrief von Burkhard Paul aus Osnabrück in der Neuen OZ gab den Anstoß für eine Initiative der CDU: Sie will eine Spenden- und Pflanzaktion unter dem Titel " Für eine baumstarke Stadt" ins Leben rufen.
Dem Antrag der CDU stimmte der Rat mit großer Mehrheit zu. Die Verwaltung soll ein Konzept entwickeln, das Bürgern, Unternehmen oder anderen Einrichtungen die Möglichkeit gibt, Bäume für den öffentlichen Raum zu spenden oder die Pflege eines Baumes zu übernehmen. Nach Vorstellungen der CDU soll die Spende steuerlich absetzbar sein. Am Baum kann auf Wunsch des Spenders eine Holzstele mit dem Namen des Paten aufgestellt werden. Auch die Aushändigung eines Zertifikats über die Baumpatenschaft sei denkbar.
Vorbild ist eine Aktion in Leipzig, auf die der Leserbriefschreiber Burkhard Paul aufmerksam gemacht hatte. 1996 wurde dort die Bewegung " Für eine baumstarke Stadt" ins Leben gerufen. Bürger können zu einem besonderen Anlass wie Geburt, Heirat oder zur Erinnerung an einen lieben Menschen einen Baum finanzieren und mit einem Täfelchen auf diesen Anlass hinweisen. 100 bis 150 Bäume werden nach Angaben der Stadt Leipzig jährlich durch Patenschaften finanziert. Damit kann fast die Hälfte der jährlich nötigen Ersatzpflanzungen aus privaten Spenden finanziert werden.
Die CDU hatte die Aktion auch vor dem Hintergrund der Diskussionen um den Hoffmeyer-Platz aufgegriffen. Der Orkan " Kyrill" hatte Anfang 2007 einen erheblichen Teil des alten Baumbestandes amHoffmeyer-Platz umgerissen.
Christopher Cheeseman, Ratsherr der Linken, scheiterte in der Ratssitzung mit einem Änderungsantrag. Er hatte vorgeschlagen, in der Bauleitplanung festzulegen, dass mit jedem Neubauvorhaben die Pflanzung eines Baumes abseits des zu bebauenden Grundstücks verbunden sein muss. Beiprivatem Hausbau sollte die Stadt einen Zuschuss geben, bei Neubürgern die ganze Pflanzaktion bezahlen.
Autor:
hin


Anfang der Liste Ende der Liste