User Online: 1 | Timeout: 23:34Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Altpapierkrieg macht großen Bogen um die Friedensstadt
Zwischenüberschrift:
Derzeit kein Interesse bei privaten Anbietern an Aufstellung von zusätzlichen Mülltonnen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Krieg ums Altpapier tobt in vielen deutschen Städten. Doch rund um die Friedensstadt Osnabrück scheint alles sehr ruhig.
Hintergrund: Der Rohstoff Papier wird immer begehrter und deshalb immer teurer. Studien wie die des Bremer Marktforschungsinstituts Trendresearch gehen von einer weiter wachsenden Nachfrage vor allem im asiatischen Raum aus. Papier wird deshalb fast genauso gehandelt wie Aktien. Täglich ändern sich die Preise. Zwischenzeitlich zahlten die Verwerter bis zu 100 Euro je (Gewichts-) Tonne.
Deutschlandweite Auswirkung: In Karlsruhe, Hamburg oder Dresden sind private Entsorger auf den Plan getreten und buhlen um die papiernen Hinterlassenschaften der Bürger. Zum Teil stellten sie jedem eine kostenlose Papiertonne vor die Haustür, andere zahlten sogar bis zu 50 Euro je Gewichtstonne für gesammeltes Papier. Als Reaktion bemühen einige kommunale Verwaltungen Gerichte, um den Privaten diese Praktiken zu untersagen .
Regionale Auswirkung: Diegibt es kaum. Vor einem halben Jahr schlug die Abfallwirtschaftsgesellschaft AWIGO des Landkreises Osnabrück kurzzeitig Alarm, weil ein privater Anbieter an Schulen Container aufgestellt hatte. " Das ist wieder eingeschlafen", sagt Landkreissprecher Burkhard Riepenhoff. Und Thomas Schneider, Pressesprecher des privaten Entsorgers Remondis, bestätigt das: " Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist in dieser Region nichts geplant."
Die Gründe: Sowohl Riepenhoff als auch die Leiterin des Abfallwirtschaftsbetriebs der Stadt Osnabrück, Marietta Klekamp-Lübbe, sehen den entscheidenden Grund für die private Zurückhaltung in der flächendeckenden Ausstattung mit Papiertonnen. Vor Jahren noch eine hohe Investition, die sich jetzt aber auszahle, sagt Klekamp-Lübbe. Andere Regionen hätten dagegen ein ausschließliches Ein-Container-Sammelsystem. Dort müssten die Bürger ihr Papier noch zu den Sammelstellen geben. Eine Tonne vor der Tür ist da selbstverständlich verlockend.
Autor:
hpet


Anfang der Liste Ende der Liste