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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Spielplätze künftig auch für Senioren
Zwischenüberschrift:
Ausschuss diskutiert Planung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt sollte bei der Planung größerer Spielplätze künftig auch einen Aufenthalts- und Spielbereich für Senioren berücksichtigen. Damit beauftragte der Jugendhilfeausschuss auf Anregung der FDP-Fraktion die Verwaltung.
In Osnabrück gibt es derzeit 224 städtische Spielplätze. Oldenburg hat 89 Spielplätze bei etwa gleich großer Einwohnerzahl. Damit liegt Osnabrück derzeit fast dreifach über der gesetzlich erforderlichen Spielfläche. Aus Kostengründen soll die Zahl der Plätze reduziert werden soll. Gleichzeitig sollen im Zuge eines gesamtstädtischen Spielplatzkonzeptes auch einige qualitativ hochwertige Großspielplätze entstehen.
Ab einer entsprechenden Größe sollen dann auch Bereiche für ältere Jugendliche und für Senioren geschaffen werden. So könnten für Ältere nicht nur Sitzgelegenheiten angeboten werden, sondern auch Spiele wie Schach oder Boccia, erläuterte Herbert Staben die Vorstellungen der FDP. Das fördere generationsübergreifende Begegnungen, wie Erfahrungen in anderen Städten zeigten. Zudem solle die Verwaltung die Möglichkeit von Spielplatzpatenschaften zur Pflege der Plätze prüfen.
Die Idee, auf Großspielplätzen auch Senioren einen Bereich vorzuhalten, stieß bei allen Fraktionen auf Zustimmung. Ebenso begrüßt wurde die Anregung, ältere Jugendliche einzubinden. Das sei aber nur auf besonders großen Plätzen möglich, sagte Stadtjugendpfleger Hans-Georg Weisleder. Anderenfalls würden die Großen die Kleinen schnell verdrängen.
Skeptisch zeigte sich Weisleder in Sachen Patenschaften. Es habe schon früher immer wieder Versuche der Verwaltung in diese Richtung gegeben. Aber die Bereitschaft, sich für die Pflege zu verpflichten, sei nicht gerade groß.
Bei der Planung einzelner Flächen sollen ebenfalls auf Anregung der FDP Kinder und Eltern aus Kindergärten und Grundschulen einbezogen werden. Eine Beteiligung am gesamtstädtischen Spielplatzkonzept wurde jedoch verworfen, weil das zu zeitaufwendig wäre.
Autor:
S.


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