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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Start frei für das Projekt Lotter Straße
Zwischenüberschrift:
Zusätzliche Städtebau-Fördergelder ermöglichen Verlagerung der Chemiefabrik Hagedorn
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Land Niedersachsen hat zusätzliche 280 000 Euro für die Städtebauförderung bewiligt. Damit sei der Durchbruch für das Sanierungsgebiet Lotter Straße geschafft, sagte Stadtbaurat Wolfgang Griesert gestern: " Jetzt können wir die Verlagerung der Chemiefabrik Hagedorn angehen."
Insgesamt erhält Osnabrück aus den Städtebaufördermitteln von Bund und Land eine Summe von etwa 2 113 000 Euro. Wie die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen, zugleich Vorsitzende im Ratsausschuss für Stadtentwicklung, im Sozialministerium in Hannover weiter in Erfahrung gebracht hat, sind darin als Ergebnis einer Nachbewilligung zusätzliche 280 000 Euro für das Sanierungsprojekt " Lotter Straße" enthalten.
Schon im Januar war bekannt: Aus dem Städtebauförderungskonzept " Soziale Stadt" erhält Osnabrück für den Rosenplatz 800 000 Euro. Zudem fließen für den Stadtumbau West/ Konversion der Kasernenflächen, 333 000 Euro an die Stadt. Das Sanierungsgebiet " Lotter Straße" umfasst die Industrie- und Gewerbeflächen des ehemaligen Busdepots und der Chemiefabrik Hagedorn. Bislang waren für 2008 700 000 Euro bewilligt, jetzt erhält die Stadt weitere 280 000 Euro. Somit stehen hierfür nun insgesamt 980 000 Euro im laufenden Jahr zur Verfügung.
Seit 2006 wurden damit allein für das Projekt Lotter Straße 5, 88 Millionen Euro Fördermittel von Land und Bund bewilligt. Zusammenmit der städtischen Drittelfinanzierung sei damit die " kritische Größe" erreicht, um in die Realisierungsphase einzutreten, ergänzte Stadtbaurat Wolfgang Griesert gestern: " Eine wirklich positive Nachricht. Nach Jahren der Planung und der Vorverhandlungen können wir jetzt in die Realisierung eines städtebaulich anspruchsvollen Projekts einsteigen."
Für den Abriss des ehemaligen Busdepots und die Auslagerung der risikobehafteten Chemiefabrik Hagedorn sowie die darauffolgende Umwandlung des Areals in Flächen für Wohnungen und Einzelhandel sind Gesamtkosten von etwa 20 Millionen Euro veranschlagt.
Eine " Schlüsselfunktion" habe dabei immer das Thema Hagedorn gehabt, sagte Griesert weiter. Mit der jüngsten Förderzusage aus Hannover habe der Sanierungstopf jetzt die notwendige Größenordnung erreicht: " Nun können wir in konkrete Verhandlungen eintreten." Denn mit der Verlagerung des Betriebs werde dann auch der Weg für die städtebauliche Sanierung des gesamten Areals zwischen Lotter Straße, Kirchenkamp und Ernst-Sievers-Straße frei.
Auch Anette Meyer zu Strohen zeigte sich sehr zufrieden mit der Entscheidung: " Durch die Förderung wird sichergestellt, dass der Städtebau in der Stadt Osnabrück weiter vorangebracht wird und unsere städtischen Strukturen insgesamt weiter gestärkt werden."
Autor:
fhv


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