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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Hinweise an Hundehalter
Zwischenüberschrift:
Ärger um Haufen auf dem Felsenweg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Von Henning Müller-Detert Osnabrück. Der Felsenweg ist eine beliebte Strecke zum Spazierengehen. Das finden nicht nur die Bewohner des provitam Seniorenzentrums an der Straße Mittelfeld. Auch die Kleinen von der Kindertagesstätte Lüstringen sind regelmäßig auf dem Weg unterwegs. Dafür müssen Jung und Alt häufig einen Slalomkurs einlegen, denn Hundehaufen " verunzieren" den Weg. Die Anwohnerin Doris Merz möchte Hundehalter nun für mehr Rücksichtnahme sensibilisieren.
Der Fußweg ist eine Verlängerung des Felsenwegs, der bis zur Straße Auf dem Winkel führt. Für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, ist es eine schöne Strecke rund um das Seniorenzentrum, das Pflegebereich und Betreutes Wohnen anbietet. Zugleich kann man von diesem Weg zu Touren in Richtung Jeggen oder Wissingen starten, sagt Doris Merz, die seit 14 Jahren in Lüstringen wohnt.
Im vergangenen Dezember sei es besonders unangenehm mit den Hinterlassenschaften der Vierbeiner gewesen, berichtet sie. Von der Stadt erhielt sie auf Rückfrage einen Flyer zum Thema " Regeln für Mensch und Hund", der ihr aber zu allgemein für die Situationerschien. Deshalb hat Doris Merz selbst Zettel aufgehängt, Anschreiben entworfen und auch direkt Hundehalter angesprochen, um für ein rücksichtsvolles Miteinander zu werben.
Lediglich eine Frau habe sich verärgert gezeigt. Ihre Forderung: Für die gezahlte Hundesteuer müssten dann im Stadtteil Hundestationen mit Beutelspendern aufgestellt werden. Doris Merz forderte die Frau bislang erfolglos auf, das Thema in der kommenden Sitzung des Bürgerforums anzusprechen.
Zudem sprach die Lüstringerin mit Jan Pätzold, Pflegedienstleiter des Seniorenzentrums, der von den Bewohnern schon häufiger Klagen über den Hundekot hörte. " Als Neuling im Stadtteil wollten wir nicht anecken", sagt Pätzold, so dass die Einrichtung bislang nicht an die Öffentlichkeit ging. Den von Doris Merz eingeschlagenen Weg hält er für richtig: nicht immer Behörden einschalten, sondern die Bürger direkt ansprechen.
Im jüngsten Bürgerforum hatten Mitarbeiter der Verwaltung empfohlen, Hundehalter anzuzeigen, sollten deren Vierbeiner weiter Haufen auf dem Weg hinterlassen. Diesen Rat möchte Doris Merz aber höchstens in Ausnahmefällen befolgen: " So radikal vorzugehen, das gefällt mir nicht."

Bildunterschrift:

Hinweise an Hundehalter: Doris Merz hat Schilder mit freundlichen Hinweisen aufgehängt. Jan Pätzold vomSeniorenzentrum unterstützt ihre Initiative. Foto: Jörn Martens


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