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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Kuckuck: Der Vogel des Jahres hat es schwer
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NABU-Gewinnaktion: Wer hört den ersten Kuckuck?
Artikel:
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Originaltext:
Kuckuck: Der Vogel des Jahres hat es schwer

NABU-Gewinnaktion: Wer hört den ersten Kuckuck?

Osnabrück (eb) - Eine bundesweite Mitmach- und Gewinnaktion zum " Vogel des Jahres 2008", dem Kuckuck, hat der NABU jetzt unter dem Titel " Schon gehört?" gestartet.

Der Kuckuck ist ein Zugvogel und verbringt den Winter größtenteils südlich des Äquators. Im April erwarten wir ihn bei uns in Deutschland zurück. Wo wird er wohl zuerst zu hören sein? Und wie breitet sich sein Ruf im Laufe der Wochen aus?

Mit Unterstützung von kleinen und großen Naturfans möchte der NABU in diesem Jahr die ersten Kuckucksrufe sammeln, dokumentieren und herausfinden, wann der Zugvogel aus Afrika zurückkommt, wo es in Deutschland noch Kuckucke gibt und ob der Klimawandel konkrete Folgen für den Kuckuck hat.

Im Stadtgebiet von Osnabrück gilt der Kuckuck seit 2003 als ausgestorben, so Andreas Peters, 1. Vorsitzender des NABU.

Der Kuckuck ist ein bekannter und besonderer Vogel. Die meisten Kinder kennen seinen Namen aus Liedern und Reimen. Er zieht seinen Nachwuchs nicht selber auf, sondern legt seine Eier in die Nester fremder Vögel.

Der Kuckuck steht für artenreiche und vielfältige Lebensräume. Wo sich Landschaft durch die Anlage großflächiger Monokulturen, für den Bau von Gewerbegebieten oder den Straßenbau verändert oder verschwindet, fehlt dieser Lebensraum für den Kuckuck und seine Wirtsvögel wie Hausrotschwanz, Rotkehlchen und Teichrohrsänger.

Ein junger Kuckuck (I.) lässt sich vom Teichrohrsänger füttern. PR-Foto

Auch der Einsatz von Pestiziden macht dem Insektenfresser Kuckuck zu schaffen, weil ihm somit die Nahrung fehlt. Ein weiterer Faktor ist der Klimawandel. Der Kuckuck behält seine Zugzeiten als Langstreckenzieher weitgehend bei. Seine " Zieheltern" brüten jedoch immer früher, und er hat es schwerer, noch Nester zu finden, die ganz am Anfang ihrer Brut stehen. Nur dann kann er seine Eier erfolgreich unterschieben.

Wer an der Aktion teilnehmen und attraktive Preise gewinnen möchte, kann sich an den NABU wenden: Tel. C 0541/ 589184 oder unter www.nabu.de nähere Informationen erhalten. Die aktuelle 24-seitige Broschüre zum Kuckuck ist gegen Einsendung von 4 Euro in Briefmarken beim NABU Osnabrück, Am Schölerberg 8, 49082 Osnabrück, erhältlich.


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