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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ferienpass für mehr Kinder kostenlos
Zwischenüberschrift:
Stadt ändert Sozialregeln
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Kinder einkommensschwacher Familien bekommen in Zukunft den Ferienpass kostenlos. Voraussetzung ist, dass die Familie Anspruch auf den Osnabrück-Pass hat.
Der Stadtrat wird morgen aller Voraussicht nach diesem Konzept zustimmen und zugleich den Kreis der Osnabrück-Pass-Berechtigten deutlich erweitern. In Zukunft sollen auch Wohngeld-Bezieher die mit dem Osnabrück-Pass verbundenen Vergünstigungen nutzen können. Diese Änderungen gehen zurück auf Vorschläge der Osnabrücker Sozialkonferenz zum Thema Kinderarmut. Die Vorschläge wurden in den Fachausschüssen diskutiert. Alle Ratsfraktionen haben ihre Zustimmung signalisiert.
Inhaber des Osnabrück-Passes können städtische Einrichtungen kostenfrei nutzen oder zahlen vergünstigte Eintrittspreise. Anspruch auf den Pass haben Bezieher von Hartz IV, der Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung, Sozialhilfe-Bezieher und Familien mit geringem Einkommen ohne laufenden Sozialleistungsanspruch. Künftig kommen die Wohngeldempfänger hinzu. Damit werden erstmals auch Geringverdiener erreicht, die bislang von den Vergünstigungen ausgeschlossen waren.
Der Ferienpass wurde bislang für zwei Euro an Osnabrück-Pass-Inhaber abgegeben. In Zukunft soll er kostenlos sein. Der Stadt verliert dadurch Einnahmen von etwa 7000 Euro.
Nach Angaben der Verwaltung haben zurzeit 11 690 Familien in Osnabrück Anspruch auf den Pass die Verwaltung spricht von " Fällen". 1300 Wohngeldbezieher kommen hinzu, dann sind es 12 990 " Fälle". Dahinter verbergen sich 18 200 Menschen, nämlich etwa 12 000 Erwachsene und 6200 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Aber nur etwa ein Drittel der Berechtigten nimmt den Pass tatsächlich in Anspruch. In Zukunft soll den Berechtigten automatisch der Pass angeboten werden. Es wird auch nicht mehr nötig sein, jährlich eine Verlängerung zu beantragen.
Der ursprüngliche Plan, Osnabrück-Pass-Inhabern Vergünstigungen im Nahverkehr zu gewähren, wurde von den Politikern verworfen. Nach den Modellrechnungen der Verwaltung hätten die geplanten Ermäßigungen die Stadt jährlich mindestens 410 000 Euro, im Extremfall über 650 000 Euro gekostet.
Autor:
hin


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