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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Biogasnutzung nur mit strikten Auflagen
Zwischenüberschrift:
NABU warnt vor noch mehr Maisanbau
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Biogasanlagen sollten nur noch unter verschärften Auflagen zugelassen werden, fordert der Naturschutzbund Osnabrück (NABU) in einer Resolution, die mit überwältigender Mehrheit von der Jahreshauptversammlung verabschiedet wurde.
Im Wortlaut heißt es weiter: " Unter dem derzeitigen Stand der Technik und der Genehmigungspraxis zeigen sich massive negative Auswirkungen auf Natur und Landschaft." Insbesondere der Mais sei als bisherige Hauptkomponente zur Energiegewinnung problematisch, da dessen verstärkter Anbau sowohl zu einem weiteren Verlust von Dauergrünland als auch zum Rückgang niedrigwüchsiger Ackerkulturen führe. In der Folge gingen u.a. Lebensstätten von Wiesenvögeln wie auch ackerbrütender Vogelarten wie z.B. der Feldlerche in großem Umfang verloren.
Weiter betont der NABU, dass Biogasanlagen eine Chance bieten könnten, landwirtschaftlich schlecht verwertbaren Aufwuchs von Naturschutzflächen sinnvoll zu verwerten. Es müsse aber verhindert werden, dass die Kulturlandschaft zu einer großflächigen Maisplantage verkommt.
In seinem Jahresbericht wies der 1. Vorsitzende des Verbandes, Andreas Peters, auf die Erfolge im Berichtsjahr hin. Durch beharrliche Arbeit sei es gelungen, bei einer Reihe von Planungsvorhaben erhebliche Verbesserungen für den Naturschutz durchzusetzen. Auch im praktischen Naturschutz, der schon immer ein besonderes Anliegen des NABU gewesen sei, gehe es weiter. Als herausragende Beispiele nannte Peters die erfolgreichen Maßnahmen im Venner Moor und auf mehreren Flächen in der Stadt Osnabrück, die jeweils in Kooperation mit der Stadt, bzw. dem Landkreis durch-geführt werden.
Im Rahmen anstehender Vorstandswahlen wurde Irina Würtele als neue Jugendsprecherin gewählt. Sie löst Jörg Ebel ab, der nach zwei Jahren auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheidet.


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