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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gedanken zum Briten-Abzug
 
Osnabrücker sollen mitplanen
Zwischenüberschrift:
Stadt ruft zum Mitplanen auf: Was soll aus den Kasernen werden?
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück. Der Briten-Abzug geht alle an: Die Stadt ruft deshalb die Bürger auf, sich über die Zukunft der Kasernen Gedanken zu machen und ihre Ideen in den " Perspektivplan Konversion" einzubringen.
Oberbürgermeister Boris Pistorius startete gestern das großangelegte Beteiligungsverfahren, dessen Aufwand und Ausstrahlung selbst das Bürgergutachten zum Neumarkt vor acht Jahren übertreffen dürften. Alle Bürger sind aufgerufen, sich in insgesamt drei Forumsveranstaltungen zu informieren und in ganztägigen Werkstatt-Sitzungen mit Ideen und Gedankenspielen einzubringen.
Doch Pistorius warnt: " Das wird kein Wunschkonzert." Der 120 000 Euro teure Beteiligungsprozess werde nicht in Gang gesetzt, um " bunte Träume" oder unrealisierbare Luftschlösser zu verwirklichen. Es gehe darum, die Erfahrungen und Wünsche der Bürger für die Planungen nutzbar zu machen. Für Bodenhaftung sollen die Fachleute sorgen, die den Prozess moderieren. Außerdem wird am Ende eine Empfehlungskommission die Ideen und Gedankenspiele aus den Workshops in ein Handlungskonzept gießen. Diese Empfehlungskommission bilden Experten, Politiker und Vertreter der beteiligten Behörden.
Das Handlungskonzept soll unter anderem Basis der Osnabrücker Präsentation auf der Immobilienausstellung " Expo-Real" im Herbst in München sein, wie Stadtbaurat Wolfgang Griesert sagte. Diese Messe ist inzwischen eine der wichtigsten Kontaktbörsen in der Immobilienbranche. Er erhoffe sich von der Bürgerbeteiligung, dass " neue Talente und Begabungen der Orte entdeckt werden". Die Ideen der Bürger würden zusammen mit den vorliegenden Entwürfen der Fachleute zum Beispiel vomBund Deutscher Architekten (BDA), von Landschaftsplanern, Studierenden und potenziellen Investoren in die vertiefende Planung einfließen.
Das Beteiligungsprojekt fußt auf Erfahrungen in Düsseldorf, wo Bundeswehr-Kasernen frei wurden, und wird von dem dort ansässigen Beratungsunternehmen Faltin und Sattler moderiert. " Transparenz ist uns bei allen Planungen wichtig", sagt Boris Pistorius.
Der Blick richtet sich nur auf die 160 Hektar Militärflächen in Osnabrück. Die etwa 1300 Wohnungen britischer Armeeangehöriger werden bei diesem Verfahren nur am Rande betrachtet.

Perspektivplan Konversion: Jeder kann mitmachen
1. Forum Impulse″: Mittwoch, 9. April, 18 Uhr: Stadtplaner Jörg Faltin stellt das Beteiligungsverfahren vor. Fachreferate zu den Themen Wohnen, Handel, Arbeit, Wissenschaft und Verkehr. Prof. Christiane Thalgott, ehemalige Stadtbaurätin von München, berichtet über Erfahrungen in München.

1. Workshop-Phase:
Ort: Kath. Familienbildungsstätte; jeweils 9.30 bis 16 Uhr. Ab 15 Uhr findet jeweils ein öffentlicher Ergebnisaustausch statt.
Dodesheide: Ortsbe-sichtigung, 18. April, 15 Uhr; Workshop
19. April
Westerberg: Ortsbe-
sichtigung, 18. April, 17 Uhr, Workshop
20. April.
Atter: Ortsbesich-
tigung, 25. April,
15 Uhr; Workshop
26. April.
Hafen: Ortsbesich-
tigung, 25. April,
17 Uhr, Workshop
27. April

2. Forum Ideen″:
Mittwoch, 14. Mai, 18 Uhr, Haus der Jugend. Präsentation erster Workshop-Ergebnisse und Diskussion mit Experten.

2. Workshop-Phase: Dodesheide: 31. Mai,
Westerberg: 1. Juni,
Atter: 7. Juni
Hafen: 8. Juni

3. Forum
Perspektiven″:
Dienstag, 26. August, 18 Uhr, Haus der Jugend. Das Finale. Präsentation des Perspektivplans Konversion, Diskussion mit Fachleuten.

Anmeldung: Telefon 05 41/ 323-26 61 oder 323-26 85. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt. Sollten zu viele Anmeldungen vorliegen, entscheidet das Los. Zwei Plätze in den Workshops sind für Landschaftsarchitekten fest vergeben. Fragen beantwortet Claudia Bierbaum (Fachbereich Städtebau, Telefon. 323-26 85).

Internet: www.osnabrueck.de/ Konversion

Die Termine für den Abzug der Briten:
Quebec-Barracks, Eversburg: Übergabe am 25. September 2008. Belfast Barracks, Westerberg: 8. Oktober 2008; Roberts Barracks, Hafen: 15. Januar 2009; Woolwich Barracks, Westerberg: 26. Februar 2009; Mercer/ Imphal Barracks, Dodesheide: 26. März 2009

Osnabrück. Jetzt sind die Bürger gefragt: Was soll mit den Kasernen nach dem Abzug des britischen Militärs künftig geschehen? Oberbürgermeister Boris Pistorius rief gestern alle Osnabrücker dazu auf mitzuplanen. Ihre Ideen und Vorschläge sollen sie in das gestern gestartete Beteiligungsverfahren einbringen. Es besteht aus drei Forumsveranstaltungen. Zunächst wird das Verfahren an sich vorgestellt, in Workshops werden dann Ergebnisse erarbeitet und diskutiert, um zusammen mit Experten, Politikern und Vertretern der entsprechenden Behörden den Perspektivplan Konversion″ hervorzubringen. Das erste Forum startet im April, der fertige Plan soll im August präsentiert werden. Der 120 000 Euro teure Beteiligungsprozess sei aber nicht dazu gedacht, um Luftschlösser zu realisieren, sagte Pistorius.
Autor:
hin


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