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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Osnabrück erleuchtet und elektrisiert
Zwischenüberschrift:
Angebot der Museumspädagogik
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im Jahr 1858 ging den Osnabrückern im wahrsten Sinne des Wortes " ein Licht auf"! Gaslaternen erhellten endlich die Straßen. In diesem Jahr feiert die Stadtwerke Osnabrück AG die Inbetriebnahme des Gaswerkes vor 150 Jahren.
Dazu zeigt das Museum Industriekultur eine kleine Ausstellung zum Thema Gasproduktion und Gasnutzung mit historischen Ausstellungsstücken. Und um das Thema Elektrizität dreht sich alles im " Steckdosenlabor". Das extra für das Jubiläum erarbeitete museumspädagogische Programm für Schulklassen beschäftigt sich mit den Themen Licht Gas und Energie. Neben den Fragen " Wie hat man früher Licht gemacht?", " Wo kommt das Gas zum Kochen und Heizen her, und wie war das früher?", " Was ist ein Stromkreis, und wie bringe ich eine Glühlampe zum Leuchten?" werden im Steckdosenlabor natürlich auch noch andere Fragen behandelt. Mit sieben Experimenten, praktischen Beispielen und Versuchen lernen die Kinder zwei Energieträger, ihre Herstellung, Verteilung und Nutzung kennen. Darüber hinaus werden einfache technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge vermittelt.
Das Angebot richtet sich in erster Linie an Grundschulklassen, aber auch an Klassen anderer Schulformen, die die Themen Gas Licht Strom bearbeiten möchten.
Denn was war auf dem Weg zur Moderne geschehen? Nach langwierigen Verhandlungen in den Jahren zwischen 1854 bis 1857 beschlossen 1857 die städtischen Kollegien, " das Gaswerk für Rechnung der Stadt zu bauen und zu betreiben". Am 10. Januar 1858 wurde das Gaswerk in Betrieb genommen. Herzstück der Anlage war das Ofenhaus mit Ofenblock und Retorten, aber das Wahrzeichen der Gasanstalt war natürlich der Gasometer.
Im Laufe der Jahre wurde das Gaswerk immer weiter ausgebaut, so dass immer weitere Stadtteile an die Gasverteilung angeschlossen werden konnten. Bis zum Zweiten Weltkrieg brannten 2000 Gaslaternen in Osnabrück.
Während des Krieges wurde die gesamte Straßenbeleuchtungsanlage stark zerstört, und erst 1957 waren wieder 2310 Gaslaternen in Betrieb. In den Jahren des Wiederaufbaus nahm die Bedeutung der Elektrizität gegenüber dem Gas immer mehr zu, und 1961 wurde die eigene Gasproduktion eingestellt. Von 1967 bis 1969 wurde die Straßenbeleuchtung auf elektrischen Strom umgestellt, seitdem wird Erdgas fast ausschließlich zum Heizen und Kochen genutzt.
Weitere Informationen und Anmeldungen: Mittwoch–Sonntag 10–18 Uhr, Tel. 05 41/ 12 24 47.
Infos: E-Mail: info@ industriekultur-museumos.de


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