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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Im Mai geht′s los mit dem Handyparken
Zwischenüberschrift:
In Wiesbaden ein Erfolg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ab Mai ticken in Osnabrück wieder die Parkuhren an den Straßen. Die Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) steigt zugleich in ein neues System ein: das Handyparken.
OPG-Geschäftsführer Ingo Hoppe ist " zu 95 Prozent" sicher, dass Anfang Mai das vom Stadtrat beschlossene Parkraumbewirtschaftungskonzept starten kann. Am und innerhalb des Wallrings hat die Parkscheibe dann ausgedient. Wichtig: Die ersten 15 Minuten bleiben weiterhin kostenlos. Danach werden pro Stunde 1, 50 Euro fällig. Mitte April werden nach Angaben der OPG die ersten Parkscheinautomaten der neuen Generation aufgestellt. Zurzeit werden die Leitungen gelegt und Fundamente gegossen. Insgesamt 113 Automaten lässt die OPG installieren.
Besonders auf Drängen der FDP setzt die OPG auf eine neue Technik. Autofahrer werden in Zukunft per Handy die Parkgebühren entrichten können. Für die kommende Woche sind die letzten Gespräche mit möglichen Partnern terminiert. Er gehe davon aus, dass das System Anfang Mai startklar sei, sagte OPG-Chef Hoppe.
In der Fachwelt hält sich eine gewisse Skepsis über das Handyparken. Die Akzeptanz bei den Autofahrern sei gering, heißt es. Eine Einschätzung, die der Verkehrsdezernent der Stadt Wiesbaden überhaupt nicht teilen kann. " Eine Erfolgsgeschichte" sei das Handyparken, sagt Joachim Pös. Wiesbaden hat als eine der ersten Städte in Deutschland das elektronische Bezahlen per Handy probeweise eingeführt. Seit Oktober 2005 läuft das Pilotprojekt, das inzwischen mehrfach verlängert wurde. Sieben Prozent der Autofahrer nutzen in Wiesbaden das System – " und zwar aus allen Generationen", wie Pös betont.
Das Handyparken ist ein zusätzliches Angebot und ersetzt nicht die Automaten. Es bietet einen wichtigen Vorteil: Die Parkzeit wird minutengenau abgerechnet. Wer zum Arzt geht, muss nicht vorher ein Ticket ziehen und dabei abschätzen, wie lange der Termin dauert. Er kann sicher sein, keinen Cent zu verschenken. Auch ein kurzer Stopp zum Brötchenholen kostet, wenn er länger als die ohnehin gebührenfreien 15 Minuten dauern sollte, allenfalls ein paar Cent.
Und so funktioniert es: Vor dem ersten " E-Parking" muss sich der Autofahrer bei der Betreibergesellschaft anmelden und seine Autokennzeichen mitteilen. Das ist in wenigen Minuten übers Internet erledigt. Er kann beim Betreiber ein Konto anlegen oder die Gebühr per Lastschrift vom Konto abbuchen lassen. An den Parkplätzen stehen Schilder mit der Telefonnummer, die zu Beginn der Parkzeit anzurufen ist. Als Bestätigung kommt eine SMS zurück. Die Parkzeit wird durch einen zweiten Anruf beendet. Auch das wird durch eine SMS bestätigt. Mogeln geht nicht: Die Politessen können an Ort und Stelle über ein eigenes Gerät kontrollieren, ob die elektronische Parkuhr tickt.
Autor:
hin


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