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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Energie steckt selbst in Abfallprodukten
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke nutzen in ihren Betrieben auch verbrauchte Luft und Schlamm
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Umweltschutz betreiben die Stadtwerke Osnabrück an vielen Ecken und Enden in der Stadt oftmals auch nahezu unbemerkt. Das betonte Vorstandsvorsitzender Manfred Hülsmann nicht nur einmal, als er der Presse mit KUK das Resümee der Stadtwerke zu deren Umwelt-Aktivitäten vorstellte.
Und in der Tat: Außer den Großprojekten sind es viele kleinere Aktionen, mit denen die Stadtwerke Umweltschutz betreiben. Zum Beispiel bieten sie seit Jahrzehnten Energieberatung im Infozentrum am Kamp an. Mit Aktionen wie dem Stromspartag , Umweltunterricht in Schulklassen und Fachvorträgen schärft das Unternehmen das öffentliche Bewusstsein für ein vernünftiges Haushalten mit den Ressourcen der Erde.
Auch bei seinen eigenen Einrichtungen spart das Unternehmen Energie. So wird etwa in dem Blockheizkraftwerk der Kläranlage das Abfallprodukt Bioschlamm wiederverwertet. Während er in Faultürmen erhitzt wird, entstehen Faulgase, aus denen Strom produziert wird und Abwärme. Beide Produkte werden dem Entsorgungs-Kreislauf wieder zugeführt: Die Abwärme bringt den Bioschlamm auf die richtige Temperatur für den Gärprozess. Der Strom treibt eine Belüftungsanlage für den gärenden Bioschlamm an, damit die Bakterien auch genügend Luft bekommen.
Ein Vorzeigeprojekt in Sachen Energiesparen ist auch das 2005 erbaute Nettebad . Seit dem vergangenen Sommer tragen hier Sonnenkollektoren auf dem Dach dazu bei, das Wasser auf die richtige Temperatur zu bringen. Solar-Absorberanlage nennt sich diese Neuanschaffung der Stadtwerke. Jürgen August, Leiter der Bädertechnik, erläutert, wie die Anlage funktioniert: Ein dünnwandiger schwarzer Schlauch schlängelt sich auf dem Dach entlang. Er nimmt durch Sonne und Licht Wärme auf. In ihm fließt beständig Wasser. Vom Eintritt in den Schlauch bis zum Austritt erwärmt es sich um drei Grad Celsius, sagt August: " Wir erwarten einen Energiegewinn von 300 Megawattstunden pro Jahr."
Auch die Abluft aus den zwei Schwimmhallen wird nicht einfach so nach draußen gepustet: Die Lüftungsanlage entzieht der Abluft vorher ihre Wärme etwa 13 Grad sind das. Die werden dann der Frischluft wieder zugeführt. Mit einem Wirkungsgrad von 80 bis 85 Prozent wird hier einiges an Wärme eingespart.
Effektiv war auch die Investition in den neuen Busbetriebshof an der Alten Poststraße. Dank der zentralen Lage entfallen nun 100 000 Leerkilometer, die die Busse früher auf dem Weg zum alten Depot in die Wüste oder von dort in die Stadt fahren mussten. / Bildtext: Eine Wasserprobe entnehmen Jürgen Peters (links) und Stephan Rolfes dem Klärwerk. Zweimal ist das Abwasser bis dahin gefiltert worden und sieht schon recht klar aus. Foto: Pentermann
Autor:
mac


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