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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Leserforum: Mit Vertreibung ist es nicht getan
Zwischenüberschrift:
Junge Störenfriede am Neumarkt in der Diskussion: Mehrheit hält Kreischmaschine für nicht geeignet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt lehnt den Einsatz der Kreischmaschine aus gesundheitlichen und ordnungsrechtlichen Gründen strikt ab. Und insgesamt mehren sich in der Öffentlichkeit die Stimmen, die das " Mosquito"- Gerät zur Vertreibung von Jugendlichen am Neumarkt nicht für das geeignete Mittel halten, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Dass sich Geschäftsleute und Passanten in der Innenstadt durch junge, herumlungernde Störenfriede belästigt fühlen, ist kein Osnabrücker Phänomen.
Die Jungen Liberalen bezeichneten gestern den Einsatz eines Störgeräuschsenders als einen Eingriff in die Privatsphäre, da es sich am Neumarkt um einen öffentlichen Platz handele, der für jeden frei zugänglich sei. Das Abschreckungsgerät könne nicht zielgerichtet eingesetzt werden, so dass auch andere darunter leiden würden. Nach Ansicht der Jungen Liberalen sind verstärkt das OS-Team der Stadt und die Polizei gefordert. Zu deren Aufgaben gehöre es auch, wenn nötig, durch das Verhängen von Platzverweisen, für Ordnung auf öffentlichen Plätzen zu sorgen.
Auch im Leserforum der Neuen OZ gingen zahlreiche Zuschriften ein, von denen wir nachfolgend einige in Auszügen veröffentlichen.

Sven Christian Finke: " Mit Vertreibung ist es wohl kaum getan egal, ob durch Ordnungshüter oder Pieps-Geräte. Es bedarf vielmehr einer nachhaltigen Strategie, welche Angebote wir Menschen machen können, damit sie eben nicht unter freiem Himmel schlafen, in Fußgängerzonen betteln oder perspektivlos herumlungern′ müssen."
Christa Hundorf-Porten: " Ich kann die Osnabrücker Kaufleute verstehen, die die herumlungernden Jugendlichen nicht vor dem Geschäft haben wollen. Aber auch die Stadt tut in diesem Fall meiner Meinung nach viel zu wenig, um das Erscheinungsbild zu verbessern. Bei ordentlichem Benehmen (ohne Bierflaschen, andere Alkoholika und verlauste Hunde) habe ich nichts gegen die Jugendlichen."
Gerd Häusler: " Heimtückisch ist nicht dieses Ultraschall-Gerät, sondern die Vielfältigkeit und Arglist vieler staatlich angeordneter Überwachungen. Wie bei allen jugendlichen Fehlzündungen wird bei kochender Volksseele von den Experten deröffentlichen Meinung ausschließlich lamentiert und philosophiert."
Udo Borgmann: " Viel kritischer für Jugendliche sind die freiwillig selbst zugeführten Schallimmisionen wie laute Kopfhörer der MP3-Player, die häufig einen Schalldruck von über 100 dBA am Ohr verursachen. Das führt auf Dauer zu nachweisbaren Hörschäden. Wenn nach dem Genuss von lauter Musik ein Pfeifen in den Ohren bleibt, kann das problematisch sein und ist bei weitem schädlicher als ein kurzfristig vernommener Pfeifton von hoher Frequenz mit einem Pegel, wie ihn hier das Mosquito-Gerät aussendet." / Bildtext: Umstritten: die Kreischmaschine am Neumarkt.
Autor:
jan


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