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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gemeinsam einkaufen und Kosten senken
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke Osnabrück und Münster besiegeln ihre Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wer neue Busse oder Gasleitungen kauft, erhält in der Regel mehr Rabatt, wenn er dem Hersteller eine große Menge abnimmt. Das wollen die Stadtwerke Osnabrück und Münster ausnutzen: Sie arbeiten eng zusammen, beispielsweise um gemeinsam Material und Fahrzeuge einzukaufen.
Gestern haben die Oberbürgermeister beider Städte, Boris Pistorius und Berthold Tillmann (Münster), und die Vorsitzenden der Aufsichtsräte sowie die Vorstände und Geschäftsführer die Kooperation mit ihrer Unterschrift unter eine Vereinbarung besiegelt. Diese trägt den Titel " Kosmos 2020". Die Kernaussage darin: Die Stadtwerke fusionieren nicht, sondern wollen sich in vielen Bereichen eng abstimmen.
" Diese Form der Zusammenarbeit ist bislang einmalig und stößt bundesweit auf Interesse", sagt Stephan Rolfes, Vorstand der Stadtwerke Osnabrück. In den vergangenen Monaten haben Arbeitsgruppen beider Häuser ausgelotet, wie die Zusammenarbeit aussehen könnte und welche Vorteile sie hat. Die Gremien haben oft getagt. " Wir hätten schon fast einen Pendelverkehr zwischen Osnabrück und Münster einrichten können", scherzt Norbert Ohlms, Geschäftsführer der Stadtwerke Münster.
Das zentrale Ergebnis der Arbeitsgruppen: Beide Betriebe können mit der Zusammenarbeit ihre Kosten senken; allein die Stadtwerke Osnabrück rechnen mit einer Ersparnis von rund fünf Millionen Euro im Jahr. " Für den Bürger soll sich das in Euro und Cent auswirken", sagt Berthold Tillmann.
Sinkende Preise für Gas und Strom oder Bustickets sind aber so schnell nicht zu erwarten: " Wir sind schon froh, wenn die Preise nicht so stark steigen wie anderswo", verdeutlicht Stephan Rolfes. Die Mitarbeiter beider Stadtwerke müssen indes nicht um ihre Arbeitsplätze fürchten, denn betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen.
Den Verantwortlichen aus Osnabrück und Münster geht es aber nicht nur um betriebswirtschaftliche Vorteile. So hält Boris Pistorius die Kooperation für ein " wichtiges Signal für künftige Projekte" beider Städte. Auf dem Weg zu einer engen Verflechtung, beispielsweise in einer Metropolregion mit dem potenziellen Partner Twente, sehen die beiden Oberbürgermeister in der Zusammenarbeit eine Wegmarke. / Bildtext: Jetzt ist es amtlich: Boris Pistorius und Berthold Tillmann unterzeichnen die Vereinbarung. Manfred Hülsmann (Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Osnabrück), Stephan Rolfes, Stefan Weber (Aufsichtsratsvorsitzender Stadtwerke Münster) und Norbert Ohlms schauen zu. Foto: Elvira Parton
Autor:
jb


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