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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sonnenenergie auf dem Dach
Zwischenüberschrift:
Die Rosenplatzschule war die erste in Osnabrück mit einer Solaranlage
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Rosenplatzschule ist aus der Luft auf den ersten Blick an den 170 blauen Solarmodulen zu erkennen. Die Grundschule war das erste öffentliche Gebäude in Osnabrück, dem eine Photovoltaikanlage aufs Dach gesetzt wurde.
Die Grundschule liegt in der südlichen Innenstadt, direkt am Rosenplatz, nach dem sie benannt wurde. Der ist als viel befahrene Straße hinter dem braun-weißen Schulgebäude zu erkennen. Rund 230 Mädchen und Jungen besuchen den Unterricht der dreizügigen Grundschule, zu der außerdem ein Schulkindergarten gehört.
Das Gebäude ist von seiner Rückseite aus fotografiert. Bei genauem Hinsehen sind die vielen bunten Bildchen an den Fensterscheiben zu sehen. Rund um die Rosenplatzschule herum liegen vor allem Wohnhäuser, in denen es auch einige Geschäfte gibt.
Vor der Grundschule ist der Schulhof zu sehen. Bis Mitte der 90er Jahre glich er einer Asphaltwüste. Das änderte sich aber 1995. Damals wurden Bäume und Büsche angepflanzt und eine Obstwiese angelegt. Seit 2003 gibt es auf dem Pausenhof der Rosenplatzschule außerdem ein grünes Klassenzimmer. Dessen Pavillon ist vor der rechten Gebäudehälfte zu erkennen. Im Frühjahr und Sommer werden rund um ihn herum Pflanzen wachsen und blühen.
Die 220 Quadratmeter große Photovoltaikanlage wurde vor drei Jahren auf dem Schuldach angebracht. Mit den 22 000 Kilowattstunden, die sie pro Jahr erzeugen soll, können 60 Haushalte versorgt werden. Seit 2005 stellt die Stadt die Dächer öffentlicher Gebäude Investoren zur Verfügung. Die Kosten für die Installation der Anlage müssen sie selbst übernehmen. Die Fläche wird ihnen aber zeitlich begrenzt kostenlos zur Nutzung überlassen.
Das Gebäude der Rosenplatzschule ist zwar erst 55 Jahre alt, doch ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1899 zurück. 1892 musste die katholische Volksschule zu St. Johann wegen Überfüllung geteilt werden. Deshalb entstand der Plan, in den Gärten am Rosenplatz eine zweite Schule für die Neustadt zu errichten. 150 000 Mark kostete der Bau mit den 14 Klassenzimmern, in denen bis zu 65 Schülern unterrichtet wurden. Etwas mehr Platz gab es in den Klassenzimmern, nachdem der Magis-trat 1908 die fünf Lehrerinnenwohnungen zu weiteren Unterrichtsräumen umbauen ließ.
Am Palmsonntag 1945 ging die Schule bei einem Bombenangriff in Rauch auf. Nach Kriegsende wurde der Unterricht der " Gemeinschaftsschule II" in Provisorien wieder aufgenommen. 1952/ 1953 war sie die erste der komplett zerstörten Schulen, die neu errichtet wurden. In dem Gebäude mit den 18 Klassenräumen findet bis heute der Unterricht für Grundschüler statt.
Das Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro. / Bildtext: Die Rosenplatzschule wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff komplett zerstört. In dem Gebäude, das Anfang der 50er Jahre wieder aufgebaut wurde, findet der Unterricht heute statt. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rei


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