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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wenn die Gelben Säcke wieder fliegen
Zwischenüberschrift:
Bei stürmischem Wetter gibt es regelmäßig ein Müllchaos
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Gestern war es wieder so weit: Tief Johanna brachte böigen Wind nach Osnabrück und wehte jede Menge Gelber Müllsäcke auf die Straßen. Das Ergebnis: ein unansehnliches Müllchaos. Doch was lässt sich dagegen tun? Und wer ist überhaupt zuständig? Die Stadt verweist auf die Firma Alba, die seit gut einem Jahr die Entsorgung der Gelben Säcke übernommen hat.
Bestes Beispiel ist die Martinistraße: Beinahe regelmäßig müssen die Autofahrer hier den Müllsäcken ausweichen oder sie zwangsweise überfahren. Nur allzu leicht reißt das dünne Plastik auf, und der Müll verteilt sich kein schöner Anblick, weder für Anwohner noch Besucher, die über die Einfallstraße nach Osnabrück gelangen.
Bis Ende 2006 war die Verwertungsgesellschaft Osnabrück für die Abfuhr der Gelben Müllbeutel zuständig. Seit gut einem Jahr sammelt nun die Firma Alba den Grünen-Punkt-Müll in der Hasestadt ein, wie Hildegard Meyer zu Vilsendorf vom städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb erklärt. Den Auftrag dafür hat Alba vom Dualen System Deutschland (DSD). Er ist auf drei Jahre begrenzt und sieht die Entsorgung von Gelben Säcken vor und nicht etwa von Tonnen, die ja eine Alternative zu den Müllbeuteln sein könnten. Im Landkreis etwa gibt es diese Möglichkeit, eine Tonne zu nutzen, um der dünnhäutigen Plastikfolie zu entgehen.
Sicher, Mülltonnen würden das Chaos mit den Plastikmüllsäcken beheben. Eine Umstellung auf Tonnen wäre aber frühestens dann möglich, wenn der Vertrag zwischen DSD und Alba ausläuft, nämlich Ende 2009, sagt Meyer zu Vilsendorf. Dann nämlich könnten die Bedingungen erst neu festgelegt werden.
Wobei aber nicht jeder Bürger eine Gelbe Tonne bevorzugen würde, meint Meyer zu Vilsendorf. " Sie kennen die enge Bebauung im Innenstadtbereich und dann neben Restmüll-, Papier- und Biotonne noch eine weitere Tonne?", fragt sie. Das würden wohl viele Bürger nicht mitmachen.
Auch die Abholzeiten frühmorgens ab sechs Uhr seien nicht abänderbar, sagt Alba-Pressesprecherin Christine Szustak. Die Organisation sei so " ausgetüftelt", um das jeweilige Stadtgebiet bis zum Nachmittag bedienen zu können. So stellen die meisten Bürger ihre Säcke wohl weiterhin schon am Abend auf die Straße.
Also vorerst keine Tonnen, sondern Plastiksäcke. Hildegard Meyer zu Vilsendorf empfiehlt: " Beschweren oder befestigen" aber nicht zu fest und gut sichtbar. Bei Beschwerden könne sich der Bürger sowohl an die Untere Müllbehörde der Stadt als auch an Alba selbst wenden. Die Firma habe bislang immer reagiert, sagt Meyer zu Vilsendorf. Alba-Pressesprecherin Szustak meint dazu: " Natürlich bekommen wir Anrufe, aber generell ist von unserer Seite kein großer Ansturm zu vermelden." / Bildtext: Leere Milchtüten, verschmierte Suppendosen und Tamponverpackungen: Bei Wind liegen die Gelben Säcke teilweise sogar auf der Straße und behindern den Verkehr. Foto: Egmont Seiler
Autor:
mac


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