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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Beeindruckt vom Zug der Erinnerung
Zwischenüberschrift:
Realschüler sammelten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 200 Euro haben die Schüler der Möser-Realschule im vergangenen Monat an Spenden für den " Zug der Erinnerung" eingenommen. Sie verkauften Buttons mit Sprüchen wie " Keine Gewalt" oder " Zeig Rassisten die Rote Karte".
Seit der Fußballweltmeisterschaft 2006 kommen sie in einer Arbeitsgemeinschaft unter dem Motto " Wir tun was! Gegen Gewalt und Rassismus" einmal pro Woche zusammen und entwerfen Konzepte vor allem für sportbezogene Aktionen gegen rechte Gewalt. " Wir machen inhaltliche Veranstaltungen, damit die Schüler wissen, wie Demokratie funktioniert", sagt die AG-Leiterin Jutta Greßler.
Den " Zug der Erinnerung", dessen Finanzierung in Osnabrück der DGB organisiert hatte, haben sich die Schüler im Februar angesehen. Sie waren so beeindruckt, dass sie beschlossen, den Ausstellungsverein zu unterstützen. " Wir waren da drin, es war eng und stickig", beschreibt Melanie Rooker die Waggons der nachgestellten Deportationszüge für Juden während des Nationalsozialismus. Melanie ist 15 und hat britische Eltern. Manchmal muss sie sich selbst gegen ausländerfeindliche Sprüche von Neonazis wehren. Ihr Engagement gegen rechts will sie später auch im Beruf als Streetworkerin fortführen.
Alle Schüler haben ein ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein. Jan-Hendrik Plogmann hat noch Großeltern, die die Nazi-Zeit erlebt haben. " Ich frage immer wieder nach", sagt der 16-Jährige, auch wenn sich Oma und Opa " äußerst ungern" an diese Zeit erinnern.
Jan-Hendrik und seine Mitschüler aber finden genau das wichtig. Damit die Verbrechen aus der Zeit des Nationalsozialismus nie wieder passieren können. / Bildtext: Die Osnabrücker DGB-Vorsitzende Petra Tiesmeyer (links) freut sich über das Engagement der Schüler. Foto: Elvira Parton
Autor:
mweb


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