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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Platz zwölf in der Solarbundesliga
Zwischenüberschrift:
Osnabrück will Meister werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Osnabrück steht auf Platz 12 der deutschen Solarbundesliga. Dabei handelt es sich um eine Rangliste von Kommunen im Bereich Solarstrom und Solarwärme, die die Deutsche Umwelthilfe seit dem Jahr 2000 bundesweit aufstellt. Die " Meisterschaft" wird jährlich in unterschiedlichen Kategorien ausgelobt.
Dass der Solarsport immer beliebter wird, zeigt die Beteiligung von 1154 Städten und 643 Dörfern an der Solarbundesliga. Wer die meisten Anlagen für Solarwärme und Solarstrom pro Einwohner installiert hat, führt die Liga an und bekommt den begehrten Meistertitel. Osnabrück belegt aktuell in der Kategorie Großstädte bundesweit Platz 12 von insgesamt 40 Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern. Im Vergleich zu den anderen teilnehmenden norddeutschen Großstädten liegt Osnabrück damit sogar ganz vorne (Bremen Platz 23, Hamburg 24, Berlin 29, Hildesheim 39).
Damit hat sich Osnabrück um vier Plätze verbessert. " Angesichts der deutlich geringeren Sonneneinstrahlung gegenüber dem Süden Deutschlands ein durchaus respektables Ergebnis", findet Ute Fritsch-Riepe, Energieingenieurin im städtischen Fachbereich Umwelt.
Die Verbesserung beruht im Wesentlichen auf dem 2007 um 65 Prozent gestiegenen Bau von Photovoltaikanlagen (PV-Anlage) in Osnabrück. 14 Jahre hatte es von der ersten PV-Anlage bis zur Überschreitung der 1000-Kilowatt-Marke Ende 2006 gedauert. Ende 2007 waren aber schon 1650 Kilowatt (kW) Leistung installiert. Mitte dieses Jahres wird die Überschreitung der 2000-kW-Marke erwartet.
In der Solarwärme sieht die Bilanz nicht so positiv aus. Hier hat die Senkung der Zuschüsse durch den Bund 2006 zu einem Einbruch bei den Neuinstallationen geführt. Mittlerweile wurden die Bundeszuschüsse wieder erhöht, und auch die Stadtwerke Osnabrück zahlen ihren Kunden weiterhin einen Zuschuss für diese Anlagen. Gut für die Platzierung in der Solarbundesliga ist die 600 Quadratmeter große Solarabsorberanlage im Nettebad.
Die Stadt fördert die Solarnutzung, indem sie Dächer für Photovoltaikanlagen zur Verfügung stellt und das Projekt Sun Area vorantreibt. Mit diesem Projekt von Stadt und der Fachhochschule können Hausbesitzer im Internet prüfen, ob ihr Hausdach geeignet ist.
Internet und Kontakt
solarbundesliga.de
osnabrueck.de/ sun-area
Ute Fritsch-Riepe, Tel. 05 41/ 323-24 69, E-Mail: fritsch-riepe@ osnabrueck.de


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