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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Orkan machte den Weg frei
Zwischenüberschrift:
Park am Gut Sutthausen wird umgestaltet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Was Orkan " Kyrill" vor gut einem Jahr begonnen hat, führen der Bürgerverein Sutthausen und die Thuiner Schwestern vom Marienheim deutlich behutsamer fort: Sie lichten den Park am Gut Sutthausen, um einen unverstellten Blick auf die historischen Gebäude zu ermöglichen und alte Sichtachsen wiederherzustellen. Der erste Teil der Umgestaltung ist nun abgeschlossen worden.
Mit dem Vorhaben ist Landschaftsplaner Detlef Dürkop beauftragt worden. Er präsentierte jetzt gemeinsam mit den Initiatoren vom Bürgerverein Sutthausen, dem Vorsitzenden Friedrich Heinrich Petersmann und dem zweiten Vorsitzenden Hubert Kasselmann, den fertiggestellten ersten Bauabschnitt. " Es ist endlich etwas zu erkennen", freute sich Petersmann über das erreichte Etappenziel.
Die Kiefern, die der Orkan " Kyrill" entwurzelt hatte und die gegen die alte Kapelle zu kippen drohten, sind nun gefällt. Weitere Büsche wurden gerodet. Das Pflaster auf dem Vorplatz ist in gleicher Optik erweitert worden.
Die Wege um die Kirche und zum Marienheim wurden ebenfalls mit alten Steinen gepflastert. Auch die kleine neue Mauer vor der Kapelle fügt sich gut in die Umgebung ein. Im Frühjahr werden die Beete mit Rosen bepflanzt.
Nun können Besucher vom Park aus wieder die Kapelle sehen. Damit sie demnächst auch in umgekehrter Richtung in die freie Landschaft blicken können, wird der Park in der zweiten Bauphase ab diesem Herbst nach Vorbild eines englischen Gartens umgestaltet.
Neue, geschwungene Wege werden zu diesem Zweck angelegt. Ein Pavillon soll entstehen. Zu den unter Denkmalschutz stehenden Bäumen gesellen sich weitere Laubbäume.
Die Parkanlage stammt aus dem 19. Jahrhundert. Um den Park an seiner Westseite um 35 Meter zu vergrößern und die Natur dahinter zu erleben, wie es laut Petersmann " früher einmal gewesen sein könnte", wird die Hecke an der bisherigen Grenze entfernt.
Mauern sanieren
Im dritten Bauabschnitt werden ab 2009 die Wassergräben von Unrat und Schlamm befreit. Zudem werden die Mauern an den Gräben saniert. " Wir möchten das biologische Gleichgewicht im Wasser wieder herstellen", erklärt Landschaftsplaner Dürkop.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein Biologe in die weiteren Planungen einbezogen. / Bildtext: Es tut sich was: Friedrich Heinrich Petersmann, Hubert Kasselmann und Detlef Dürkop zeigen, wie der Park am Gut Sutthausen Schritt für Schritt umgestaltet und auf diese Weise lichter wird. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
hedi


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