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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Service auch für Senioren
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben dankenswerterweise seinerzeit den Vollservice für die Müllentsorgung eingerichtet. Im Leserbrief von Herrn Miska steht, dass der Vollservice eingerichtet wurde, um der größer werdenden Bevölkerungsgruppe der Senioren das Leben zu erleichtern [. . .], um diesen Menschen, die körperlich nicht mehr in der Lage sind, ihren Abfallbehälter selbst an die Straße zu stellen, entgegenzukommen. Der Vollservice ist keine »Luxusmüllabfuhr«, die man sich mal eben bestellen kann.′
Es ist aber heute keineswegs so, dass nur alte Menschen nicht in der Lage sind, die schweren 240-Liter-Behälter über mehrere Stufen aus dem Keller an die Straße zu stellen. Im Zeitalter der zunehmenden Singlewohnungen′, in denen zum Teil auch junge, zierliche Mieterinnen leben, ist es denen nicht zuzumuten, diese schweren Behälter nach oben an die Straße zu wuchten.
Gäbe es den Vollservice nicht, müsste der Müllbehältertransport an die Straße reihum geschehen. Da stände nun eine Hausgemeinschaft vor einem großen Problem. Die jungen Damen und auch die Senioren können das nicht. Es wäre jedoch nicht einsehbar, wenn nun nur noch die Mieter den Müll transportieren müssten, die körperlich dazu in der Lage sind, die 240-Liter-Behälter an die Straße zu stellen. Früher hatte jeder Mieter einen kleinen Mülleimer.
Da war es zumutbar, seinen eigenen Müll mithilfe des kleinen Mülleimers an die Straße zu stellen. Diese Zeiten sind aber vorbei. Dem muss Rechnung getragen werden. Dann kann man nicht davon sprechen, dass der Mieter/ Eigentümer keine Lust hat, sich um den Müll selbst zu kümmern′. Wenn der Vollservice zur Disposition steht, dann müssen sich die Abfallbetriebe um eine alternative Lösung bemühen.
Es könnten dann unter Umständen zum Beispiel an der Parkstraße neben den Lindenbäumen Umkleidungen angebracht werden, in denen die Müllcontainer untergestellt werden. Zugegeben, kein schöner Anblick, aber wie sonst will man das Problem lösen? Hier steht die Stadt Osnabrück in der Verantwortung."
Autor:
Vera Meyer-Leive


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