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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Grüne wollen die Stadtwerke zurückpfeifen
Zwischenüberschrift:
Aber Rat sagt Ja zum Kohle-Strom
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Grünen haben die finanzielle Beteiligung der Stadtwerke Osnabrück an einem neuen Kohlekraftwerk in Hamm kritisiert. Ihr Versuch, die Stadtwerke zurückzupfeifen, scheiterte aber an einer breiten Mehrheit im Rat.
Volker Bajus (Grüne) sagte, der Klimaschutz verbiete den Bau neuer Kohlekraftwerke. Außerdem würden sogenannte CO2 - Zertifikate (die Erlaubnis, Kohlendioxid in bestimmten Mengen auszustoßen) in den kommenden Jahren so teuer, dass sich Kohlestrom nicht mehr rechne.
CDU-Fraktionschef Fritz Brickwedde sieht im Klimaschutz ein wichtiges Ziel, aber nicht das einzige. Um die Versorgung zu sichern, um jedem bezahlbare Energie zur Verfügung stellen zu können und um die Wettbewerbsfähigkeit der Stadtwerke zu erhalten, seien Kohlekraftwerke für eine Übergangszeit unerlässlich.
Frank Hennig (SPD) wies darauf hin, dass durch den Einsatz moderner Kraftwerke 20 Prozent weniger Kohlendioxid in die Luft gelange. Die SPD stehe für den Ausstieg aus der Kernkraft. Deshalb werde es für eine gewisse Zeit ohne fossile Brennstoffe nicht gehen. Thomas Thiele (FDP) warf den Grünen eine " populistische Nummer" vor, weil der Vertrag für das Kohlekraftwerk längst unterzeichnet ist. Ein Ausstieg aus dem Kohleprojekt wäre nach Meinung von Boris Pistorius (SPD) ein " energiepolitischer Kurzschluss".
Der Rat fordert die Stadtwerke auf, beim Ausbau der Eigenerzeugung nur regenerative Energiequellen zu nutzen. Die Stadtwerke Osnabrück bauen das Kraftwerk zusammen mit RWE und 22 kommunalen Partnern. Etwa ein Fünftel des Strombedarfs der Stadt werden die Stadtwerke aus der Anlage beziehen können.
Autor:
hin


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