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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Koch-Gegner fürchten Rambo-Strategie
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum Atter nennt fünf Alternativstandorte für Spedition
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Gegner einer Umsiedlung der Atteraner Spedition Koch-International an die Bahnhofstraße befürchten, dass die Firma gegenüber verkaufsunwilligen Grundeigentümern eine " Rambo-Strategie" verfolgen wird. Das äußern sie in einem offenen Brief an die Mitglieder des Osnabrücker Rates.
Gemeinsam reagieren die Bürgerinitiative Atter/ Lotte und das Bürgerforum Atter damit auf die Mitteilung von Firmenchef Heiner Koch, sein Haus könne eine mittelfristig befriedigende Situation auch auf gut zehn der ursprünglich ins Auge gefassten 23 Hektar zwischen Autobahn A 1 und Bahnhofstraße herbeiführen. Die Eigentümer dieser ausschließlich auf Osnabrücker Gebiet gelegenen Fläche wollen verkaufen.
Wie Manfred Niemann vom Bürgerforum und Jens Unkenholt von der Initiative gegen Koch schreiben, befürchten die verkaufsunwilligen Eigentümer, dass Koch sie " mürbe machen" wolle, indem er auf der kleineren Fläche Fakten schaffe, um am Ende doch noch an das gesamte, die Landesgrenze überschreitende Areal heranzukommen. Dagegen hatte die Initiative im vergangenen Jahr in Atter und Lotte rund 1500 Unterschriften gesammelt.
Niemann und Unkenholt erinnern daran, dass die anvisierte Fläche die Qualitäten eines Landschaftsschutzgebietes aufweise und Lebensraum für etliche streng geschützte Tierarten sei. Zudem würden die Anwohner bereits durch die A 1, die Bahnlinie nach Rheine, Fluglärm und massiven Durchgangsverkehr über Gebühr belastet. So seien die Immissionsrichtwerte in dem Bereich bereits überschritten.
Die Atteraner nennen als Alternativen für die Koch-Ansiedlung fünf zum Teil bereits erschlossene Industriegebiete am Osnabrücker Hafen, in Westerkappeln, Wallenhorst und Natbergen. Einen Teil dieser Flächen hatte auch die Spedition Koch bereits in Betracht gezogen, nachdem sie erkannt hatte, dass mehrere Grundeigentümer in Atter und Lotte nicht verkaufen wollten.
Doch Heiner Koch stellte nach eigenen Worten fest, dass diese Flächen entweder räumlich nicht ausreichten oder dort die planungsrechtlichen Voraussetzungen fehlten. Deshalb habe er sich wieder der Bahnhofstraße zugewandt. Nur dort seien die anvisierten gut zehn Hektar mittelfristig sinnvoll, weil sie im Zusammenhang mit den bereits in unmittelbarer Nähe gelegenen Koch-Niederlassungen zu betrachten seien.
Zudem, so Koch, sei das Gros seiner Geschäftspartner in Atter und um Atter herum angesiedelt. Die Verkehre dorthin würden ohnehin weiterfließen. Durch eine spürbare Senkung der Zahl von Niederlassungen wäre es jedoch möglich, einen Großteil der firmeninternen Lieferverkehre einzusparen.
Autor:
tn


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