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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Langjährige Vorsitzende nicht wiedergewählt
Zwischenüberschrift:
Elisabeth Michel wollte in der Arbeitsgemeinschaft der Bürgervereine wieder antreten – Formale Gründe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Bei den Neuwahlen zum Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Osnabrücker Bürgervereine wurde überraschend das langjährige Vorstandsmitglied Elisabeth Michel nicht wiedergewählt. Das Dreiergremium besteht nun aus Peter Jeda, Alexandra Täupker und Dirk Hoffmann.
Die AG der 16 Bürgervereine ist nicht deren Dachorganisation, sondern ein Forum zur Vertretung der gemeinsamen Interessen und will zudem als Ideengeber fungieren. Stimmberechtigt im Gremium sind die von den einzelnen Vereinen delegierten Vertreter. Seit einigen Jahren erlahmte das Interesse an der Mitarbeit, weshalb sich bei den Vorstandswahlen seit 2001 kein satzungsgemäßer Vorstand aus drei Mitgliedern bilden konnte. Aus diesem Grund wurde das Gremium kommissarisch von zwei Personen geführt, zuletzt von Michel und ihrem Kollegen Walter Leineweber.
Diese kommissarische Leitung ging jetzt zu Ende. Zu den turnusgemäßen Wahlen konnte Dr. Werner Hörnschemeyer, langjähriger Vorsitzender des Bürgervereins Neustadt und vor Jahrzehnten Mitbegründer der AG, überraschend drei Kandidaten präsentieren. Laut eigener Aussage habe er diese vor Wochen angesprochen und bei einem Treffen deren Bereitschaft zur Kandidatur erhalten.
" Die drei haben aber zur Bedingung gemacht, nur en bloc gewählt werden zu wollen. Falls das nicht geschieht, will keiner von ihnen einen Platz besetzen", erklärte Hörnschemeyer den Teilnehmern der Sitzung. Darüber zeigte sich Michel irritiert, die seit 2001 Vorstandsarbeit leistet. " Ohne Frage, ich bin davon ausgegangen, dass ich mich wieder zur Wahl stelle", ließ sie wissen. Trotzdem wolle sie nicht im Wege stehen, wenn es gelänge, wieder einen satzungsgemäßen Vorstand zu installieren, erklärte sie und zog ihre Kandidatur zurück. Michel hatte für ihr Engagement im AK 2004 die Bürgermedaille der Stadt verliehen bekommen. Ihr Kollege Leineweber hatte schon vorab deutlich gemacht, nicht mehr zur Wahl antreten zu wollen.
Die Anwesenden wählten im Anschluss Jeda und Hoffmann (beide BV Neustadt) und Täupker (BV Nahne). Jeda übernimmt die Funktion des Sprechers und kündigte an, die jahrzehntealte Satzung überarbeiten zu wollen. " Es muss möglich werden, das Leitungsgremium auf mehr als drei Personen zu erweitern, wenn es Interessenten gibt."
Inhaltlich will sich die AG künftig vor allem mit dem Schwerlastverkehr in der Stadt, dem Abzug der Briten und der Neumarktplanung auseinandersetzen.
Autor:
iza


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