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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neuer Bauplan soll den Durchbruch bringen
Zwischenüberschrift:
Alando-Chef reagiert zurückhaltend auf Vorschlag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Es geht weiter beim Alando. Darüber sind alle Fraktionen des Stadtrates froh. Inzwischen tauchte auch eine Ideenskizze im Stadtentwicklungsausschuss auf, die den OPG-Parkplatz südlich des Veranstaltungstempels einbezieht.
Zur Vaterschaft für diesen Plan mag sich derzeit niemand so recht bekennen. Vor dem Ausschuss jedenfalls wurde auch auf Nachfragen der Vorsitzenden Anette Meyer zu Strohen nicht deutlich, wer hinter dem Vorschlag steckt. Frederik Heede nach eigenen Angaben jedenfalls nicht. " Ich warte mal ab, was die Stadt jetzt beschließt", kommentierte er das ungewöhnliche Verfahren. Der Rat hatte bekanntlich Heedes Vorstellungen für den Ausbau seines Gastrobetriebes mehrheitlich abgelehnt, weil nach diesen Plänen der Fußweg im Osten des Grundstücks weggefallen wäre.
Der neue Vorschlag lässt den Weg frei. Dafür wäre der Parkplatz zum Teil überbaut. Die vorgestellte Skizze sieht einen Anbau vor, der über einen flacheren Bauteil an den Altbau angeschlossen ist. Im südöstlichen Teil des Grundstücks könnte ein höherer Gebäudeteil entstehen. Stadtbaurat Wolfgang Griesert betonte gegenüber dem Ausschuss für Stadtentwicklung, dass dieser Vorschlag sich noch in einem sehr frühen Stadium befinde. Gestalterische Fragen seien dabei überhaupt noch nicht berücksichtigt. Denkbar sei hier ein vom möglichen Investor Heede zu bezahlender Gestaltungswettbewerb.
Seit drei Jahren
Frederik Heede äußerte sich zur jüngsten Debatte zurückhaltend: " Wir sind jetzt drei Jahre am Projekt dran und ein bisschen gebranntes Kind." Der Entscheidungsprozess habe aus seiner Sicht bisher entschieden zu lange gedauert. Ob je ein Baukran am Alando in den Himmel ragen wird, hänge schließlich auch von anderen Faktoren ab. Davon, ob das Alando die Gunst der Gäste behalte, und davon, wie sich die Zinsen entwickelten. Heede: " Ich weiß nur sicher, dass in zwei Jahren der Mietvertrag ausläuft."
Dieser Umstand setzt die Stadt unter Zugzwang. Sie würde das Pottgrabenbad gerne an Heede verkaufen. Ulrich Hus, SPD-Fraktionschef im Rat und Mitglied des für Baufragen zuständigen Stadtentwicklungsausschusses, sieht im neuen Vorschlag auch Vorteile für den Alando-Betreiber. Unter anderem lasse sich die aktuelle Eingangssituation, die manchmal zu Warteschlangen auf dem Gehsteig am Pottgraben führt, erheblich verbessern.
Den Verlust der Stellplätze bewertet Hus nicht als dramatisch. Der führe vermutlich zur Verlagerung und besseren Auslastung des Bahnhofsparkhauses.
Anette Meyer zu Strohen und die CDU im Ausschuss sieht das eher skeptisch. 50 000 Euro weniger für die OPG kämen durch den Ausfall der Parkplätze zusammen. Einig ist sich Meyer zu Strohen mit Hus nur in dem Punkt: " Gut ist, dass das Bebauungsplanverfahren hier zügig weitergeht."/ Bildtext: Erweiterung des Alando: Über diesen Vorschlag wollen die Ratsgremien jetzt diskutieren. Zur Orientierung: Oben Heinrich-Heine-Straße, links Pottgraben, unten Niedersachsenstraße. Auf der dunkelroten Fläche könnte ein höherer Gebäudeteil entstehen, die hellrote mit einem niedrigeren bebaut werden. Weiß markiert ist hier die Grenze des Bebauungsplans. Grafik: Stefan Langer
Autor:
swa


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