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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ziel: 25 Prozent weniger Bistum spart Energie
Zwischenüberschrift:
Paul: Schöpfung bewahren - Zunächst "Energiegutachten"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (eb) - Mit einer breit angelegten " Energieoffensive" will das Bistum Osnabrück in den kommenden Jahren einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und seine Energiekosten senken.

Dazu zahlen der vermehrte Einbau von Photovoltaikanlagen, die Modernisierung von Heizungsanlagen und zusätzliche Wärmedämmungen.

" Ziel unserer Offensive ist es, den Energieverbrauch um 25 Prozent abzusenken", sagte Generalvikar Theo Paul am Montag bei der Vorstellung des Konzepts. Bei Neubauten sollen die gesetzlichen Vorgaben künftig um zehn Prozent unterschritten werden.

" Als Christen fühlen wir uns in besonderer Weise der Bewahrung der Schöpfung verpflichtet", betonte Paul. Dabei gehe es auch um wirtschaftliche Aspekte: " Für die rund 1300 kirchlichen Gebäude in den Kirchengemeinden entstehen schon jetzt pro Jahr Kosten von 3 bis 3, 5 Millionen Euro für Strom, Gas, Öl und Wasser." Angesichts der deutlichen Preissteigerungen würden die Energiekosten nach Schätzungen von Experten im Jahr 2030 bistumsweit bei etwa 12 Millionen Euro liegen.

Am Beispiel der alten Kaplanei der Osnabrücker Johannisgemeinde zeigt Diözesanbaumeister Ralf Schlüter anhand einer Wärmebildaufnahme, wo die größten Energieverluste auftreten. Unter anderem durch neue und zusätzliche Wärmedämmungen sollen dort die Energiekosten um bis zu zwei Drittel gesenkt werden. PR-Foto

In einer ersten Phase können die Kirchengemeinden jetzt für ihre Kirchen, Kindergärten, Pfarrheime und anderen Gebäude ein " Energiegutachten" erstellen lassen. 75 Prozent der Kosten trägt das Bistum, 25 Prozent die Kirchengemeinde. Dafür hat das Bistum nach Angaben von Generalvikar Paul bislang 300 000 Euro eingeplant. Bis Ende Oktober 2008 sollen alle Gutachten vorliegen. In einer zweiten Phase werden dann konkrete Bauprojekte zur Energieeinsparung entwickelt.

Paul rief die Gemeinden dazu auf, sich an der " Energieoffensive" zu beteiligen. Es gehe um die künftige finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinden, aber auch darum, " ob wir uns als Kirche wirkungsvoll für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen".

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