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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Brötchen essen statt Busse lenken
Zwischenüberschrift:
Mehrere Hundert Busfahrer legten gestern die Arbeit nieder – Bürger stiegen auf Rad oder Auto um
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Busfahrer der Stadtwerke Osnabrück haben gestern einen großen Bogen um ihren Arbeitsplatz gemacht. Der Großteil von ihnen streikte zusammen mit rund 100 Mitarbeitern aus den Versorgungsbetrieben, sagte ver.di-Gewerkschaftssekretär Eberhard Köster.
Etwa 30 Prozent der Busse fuhren trotz des Streiks schätzte Katrin Hofmann. Allerdings waren das Fahrer von Privatunternehmen, sagte die Sprecherin der Stadtwerke. " Wir haben es nicht auf die Spitze getrieben, meinte dazu Clemens Haardiek, Betriebsratsvorsitzender bei den Stadtwerken. Die Privaten hatten am Abend zuvor außerhalb des Betriebshofes geparkt. " Und wir haben sie auch nicht daran gehindert", sagt Haardiek.
Streikleiter Franz-Josef Schriewer sieht das ähnlich: " Das heute ist ein Warnstreik. Das war unser erster Schritt, da wollen wir es uns nicht mit der Öffentlichkeit verderben", erklärte Schriewer.
In der Tat haben die Bürger kulant reagiert. Beschwerden bei den Stadtwerken gab es kaum, sagte Sprecherin Katrin Hofmann. Schüler fuhren mit dem Rad oder wurden von den Eltern gebracht. In manchen Straßen staute sich der Verkehr, jedoch nicht mehr als sonst. Keine besonderen Vorkommnisse, resümierte daher Polizeisprecher Stefan Bramkamp.
Kathrin Hofmann bilanzierte, der Streik sei für die Stadtwerke " sehr glimpflich" abgelaufen. Was offenbar auch auf gute Öffentlichkeitsarbeit zurückzuführen ist: " Wir hatten die Kunden schon im Vorfeld informiert."
Eberhard Köster von ver.di schloss gestern Abend weitere Streiks nicht aus. / Bildtext: Streiken macht hungrig: Nach fünf Stunden für die erste Streikschicht gab es erst einmal belegte Brötchen. Fotos: Gert Westdörp
Autor:
mac


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