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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit den Besten um die Wette rutschen
Zwischenüberschrift:
Norddeutsche Meisterschaft im Nettebad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Rennrutschen wird immer beliebter. Und weil es in der Region besonders viele Rutschbegeisterte gibt, findet die norddeutsche Meisterschaft in dieser Disziplin am Samstag, 1. März, im Nettebad statt.
Dazu werden die Sieger vergleichbarer Wettbewerbe in anderen Teilen Deutschlands erwartet. In der " Königsklasse" (Männer mit mehr als 70 Kilogramm Körpergewicht) treten 32 Trendsportler gegeneinander an. Vier Teilnehmer sind gesetzt, weitere 28 können sich an diesem Samstag, 23. Februar, für das Finale eine Woche später qualifizieren.
Der Vorlauf geht übermorgen von 13 bis 17 Uhr über die 80 Meter lange Black-Hole-Rutsche im Nettebad, die bei Insidern als wahre Röhren-Rennstrecke gilt, weil sie vom Gefühl her sehr schnell ist, wie Carsten Bücken erläutert. Er ist Vorsitzender des Deutschen Rennrutsch-Verbandes, der im vorigen Jahr gegründet wurde und jetzt zum zweiten Mal die norddeutsche Meisterschaft ausrichtet.
Am Vorlauf können alle Interessierten, die mindestens acht Jahre alt sind, teilnehmen. Ein besonderes Startgeld wird nicht erhoben. Lediglich der normale Tageseintritt für das Nettebad wird fällig. Ab 12 Uhr können sich die Teilnehmer im " Eventraum" des Freizeitbadbereiches anmelden. Gerutscht wird in vier unterschiedlichen Klassen: Kinder (Acht- bis Zwölfjährige), Junioren, Erwachsene (bis 70 Kilogramm) und die " Königsklasse" (über 70 Kilo).
Die Veranstalter rechnen mit mindestens 400 Teilnehmern. Jeder kann dreimal rutschen. Gewertet werden die beiden besten Versuche, die Zeiten addiert. In den drei ersten Klassen qualifizieren sich jeweils die 20 Besten für das Finale eine Woche später. In der " Königsklasse" sind 28 Startplätze für die norddeutsche Meisterschaft zu vergeben. Dort wird dann am 1. März nach dem einfachen K.-o.-System gerutscht. Immer zwei treten gegeneinander an, der Gewinner kommt eine Runde weiter.
Über den Erfolg beim Rennrutschen entscheidet die Technik. " Je weniger Reibung, desto besser", sagt der Verbandsvorsitzende Carsten Bücken. Anders ausgedrückt: Die Profis rutschen auf einem Hacken und den beiden Schulterblättern und strecken den Hintern in die Höhe. Dafür sind eine ordentliche Kondition und eine gute Bauchmuskulatur erforderlich. Viele der Trendsportler trainieren daher regelmäßig. Natürlich spielt auch das Gewicht eine Rolle. Grundsätzlich gilt: Je schwerer desto schneller. Eincremen, um an Geschwindigkeit zu gewinnen, ist verboten.
Wegen der beiden Meisterschaftstermine steht die Black-Hole-Rutsche an den kommenden beiden Samstagnachmittagen für die Allgemeinheit nicht zur Verfügung.
Internet:
www.rennrutschen-drv.de / Bildtext: Sehr schnell ist die Black-Hole-Erlebnisrutsche im Osnabrücker Nettebad. Sie ist daher in der Szene beliebt. Archiv-Foto: Klaus Lindemann
Autor:
jan


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