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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Am Dienstag bleibt der Müll stehen
 
Am Dienstag droht im Rathaus Streik
Zwischenüberschrift:
ver.di ruft Stadt-Bedienstete zum eintägigen Warnstreik auf
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtverwaltung wird am kommenden Dienstag nur eingeschränkt für die Bürger da sein können: Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten zu einem eintägigen Warnstreik aufgerufen.
Schwerpunkte des Streiks werden der Abfallwirtschaftsbetrieb und der Eigenbetrieb Grünflächen sein, wie die betriebliche Streikleiterin Dietlind Sachtleben gestern sagte. Sie geht davon aus, dass am Dienstag nicht überall der Müll abgeholt wird, dass die Grünpflege ruht und auch in der Kernverwaltung manche Akte liegen bleibt. Sachtleben ist optimistisch, dass der Aufruf großen Widerhall finden wird: " Im Arbeiterbereich sind über 90 Prozent der Kolleginnen und Kollegen organisiert." Und auch unter den Verwaltungsangestellten wachse der Unmut über die Haltung der öffentlichen Arbeitgeber. Sachtleben: " Ich bin sicher, wir werden dieses Mal noch mehr sein als vor zwei Jahren."
Vor genau zwei Jahren, im Februar 2006, hatte der letzte große Ausstand von städtischen Mitarbeitern begonnen. Streitpunkt war unter anderem die geplante Verlängerung der Arbeitszeit auf 40 Stunden. Das Klima war damals aufgeheizt. So wurde die Polizei zum Einsatz gegen Streikende gerufen, die die Ausfahrt des Abfallwirtschaftsbetriebes blockierten.
Die Stadtverwaltung werde alles unternehmen, um den Bürgerservice aufrechtzuerhalten, sagte Stadtsprecher Sven Jürgensen. Exakte Planungen für den Streikfall gab es nach seinen Angaben bis gestern aber nicht. 440 städtische Bedienstete sind Beamte, die nicht streiken dürfen. 1300 sind Angestellte und knapp 600 Arbeiter.
Die Streikbewegung beginnt am Dienstag um 5.45 Uhr am Abfallwirtschaftsbetrieb an der Hafenringstraße. Von dort wollen die Streikenden zum Eigenbetrieb Grünflächen in der Nachbarschaft an der Klöcknerstraße ziehen. Um 9.30 Uhr ist eine Kundgebung am Stadthaus 1 geplant. Die Beschäftigten in den Kindertagesstätten ruft ver.di am Donnerstag, 21. Februar, um 11 Uhr zu einer Kundgebung am Rathaus auf. Die Beschäftigten fordern acht Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro. Die Arbeitgeber bieten fünf Prozent, gestreckt über mehrere Jahre, und fordern eine Verlängerung der Arbeitszeit auf 40 Stunden. /

Bildtext:
Die Vorbereitungen laufen: Für den kommenden Dienstag ruft ver.di die Bediensteten der Stadt zum Warnstreik auf.

Osnabrück. Am Dienstag droht in der Osnabrücker Stadtverwaltung ein Streik. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten zu einem eintägigen Warnstreik aufgerufen. Die größten Behinderungen werden im Abfallwirtschaftsbetrieb und im Eigenbetrieb Grünflächen erwartet. Das erklärte gestern die betriebliche Streikleiterin Dietlind Sachtleben. Sie geht davon aus, dass am Dienstag nicht überall der Müll abgeholt wird und auch in der Kernverwaltung so manche Akte liegen bleibt. Sachtleben ist optimistisch, dass sich an dem Warnstreik viele Beschäftigte beteiligen werden: Im Arbeiterbereich sind über 90 Prozent der Kolleginnen und Kollegen organisiert.″ Und auch unter den Verwaltungsangestellten wachse der Unmut über die Haltung der öffentlichen Arbeitgeber.
Autor:
hin


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