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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schnelle Lösung für Alando-Anbau?
Zwischenüberschrift:
Pistorius: Noch viele Fragen zu klären
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im Dauerstreit um die geplante Erweiterung des Alando Palais kann nach den Worten von SPD-Fraktionschef Ulrich Hus der Durchbruch gelingen. Wenn die Stadt den Parkplatz verkaufen würde, wäre den Interessen des Alando-Betreibers und der Allgemeinheit Rechnung getragen.
Nach dem Scheitern der bisherigen Pläne im Stadtrat Ende Januar hatten sich Hus und Alando-Chef Frederik Heede vor Ort getroffen. Der Verkauf der Fläche würde dem Alando-Betreiber die Chance eröffnen, den geplanten Anbau " in Größe und Lage zu optimieren", sagte Hus. So könnte auch die " unbefriedigende Eingangssituation" verbessert werden. Hus: " Der Parkplatz ist für die Stadt eindeutig verzichtbar."
Der Parkplatz gehört der Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG). OPG-Geschäftsführer Ingo Hoppe wollte zu einem etwaigen Verkauf keine Stellungnahme abgeben. Das sei letztlich eine politische Entscheidung. Auch zur wirtschaftlichen Bedeutung des Platzes für die OPG sagte Hoppe nichts. Oberbürgermeister Boris Pistorius warnte gestern vor übereilten Schritten. Es gebe " noch reichlich offene Fragen" zu klären. Einzelheiten wollte er nicht nennen. Auch Alando-Chef Frederik Heede hielt sich bedeckt. Er wollte zu den Ausbauplänen nichts sagen. Sein einziger Kommentar: " Ich freue mich, dass Herr Hus auf mich zugekommen ist und wir miteinander reden konnten." Der Vorschlag der SPD soll schon heute Thema im Stadtentwicklungsausschuss sein.
Der Parkplatz ist rund 2100 Quadratmeter groß. Laut Bodenrichtwert liegt der Quadratmeterpreis in dieser Ecke bei 280 Euro. Der Wert des Grundstücks dürfte demnach bei knapp 600 000 Euro liegen. Die OPG unterhält dort 60 Stellplätze. Branchenkenner taxieren den Gewinn, den die OPG mit dem Parkplatz macht, auf 50 000 bis 60 000 Euro jährlich.
SPD-Fraktionschef Hus ist überzeugt, mit dem Verkauf den Knoten durchschlagen zu können, der sich durch die monatelangen Diskussionen um den Bebauungsplan immer fester geschnürt hatte. Hus betonte, dass sich das Beharren seiner Fraktion auf dem Erhalt des öffentlichen Weges zwischen Hauptbahnhof/ Haseuferweg und Marienhospital/ Salzmarkt ausgezahlt habe. Dieses neue Konzept erlaube es dem Alando Palais auch, einen " attraktiven Biergarten" am Haseufer einzurichten. Der Betrieb habe in jüngster Zeit zu Recht einige Kritik einstecken müssen, so der SPD-Fraktionsvorsitzende: " Das ist aber nach Recht und Gesetz abgearbeitet, und jetzt schauen wir gemeinsam in die Zukunft."

Vorgeschichte
Alando-Betreiber Frederik Heede will das ehemalige Pottgrabenbad kaufen, das er von der Stadt gemietet hat. Dazu muss der Bebauungsplan geändert werden, denn der sieht an der Stelle immer noch ein Bad vor. DasVerfahren brachte zum Vorschein, dass die Terrasse an der Hase ohne Genehmigung erweitert worden war. Der Bau soll (auch nach dem Willen von SPD und Grünen) nachträglich genehmigt werden. Rot-Grün besteht aber auf dem Erhalt eines Weges, der am Rande verläuft. In der Ratssitzung setzten sich SPD und Grüne damit durch. Das bedeutet: Das Planungsverfahren beginnt von vorn.
Autor:
hin


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