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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt prüft ab sofort Anträge auf Osterfeuer
Zwischenüberschrift:
Nur im Außenbereich erlaubt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
swa Osnabrück. " Wir versuchen, mit möglichst wenigen Beschränkungen der Bürger so viel wie möglich zu erreichen", sagte Stadtbaurat Wolfgang Griesert gestern. Er begegnete damit dem Vorwurf, dass die Stadt mit der neuen Osterfeuerregelung Brauchtums-Freunden den Spaß verderbe. Aber die Zahl der Feuer dürfte in diesem Jahr deutlich sinken. Denn nur noch im Außenbereich sind sie erlaubt.
swa Osnabrück. Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt, unterstützte Grieserts Argumentation mit Zahlen. Durch die neue Osterfeuerregelung soll es gelingen, Grenzwertüberschreitungen beim Feinstaub um 5 Prozent zu senken. Damit könnten zum Beispiel Fahrverbote oder andere Einschränkungen verhindert werden. Argumente, denen sich der Rat jetzt mehrheitlich anschloss.
Deshalb tritt am Freitag die Neuregelung in Kraft: In den " im Zusammenhang bebauten Ortsteilen" (s. Karte) darf kein Feuer mehr entfacht werden. Außerhalb der bebauten Zonen müssen Osterfeuer genehmigt werden, die eine Grundfläche von vier Quadratmetern und eine Höhe von 1, 5 Metern überschreiten.
Kleinere Feuer sind im Außenbereich genehmigungsfrei, müssen der Stadt jedoch angezeigt werden. Allerdings muss ein Abstand von 25 Metern zum nächsten Haus und 15 Metern zu Straßen, Wegen oder Gehölzen eingehalten werden. Das Material darf frühestens einen Tag zuvor an der Brennstelle aufgeschichtet werden. Einen großen Haufen in mehrere genehmigungsfreie kleine aufzuteilen ist nicht zulässig. Denn pro Grundstück ist nur ein Osterfeuer erlaubt.
Für größere Feuer muss eine Genehmigung bei der Stadt eingeholt werden, die 45 Euro kostet. Die Mitarbeiter schauen sich an Ort und Stelle um und erteilen danach gegebenenfalls die Genehmigung. Genehmigungsantrag oder Anzeige müssen in diesem Jahr spätestens am 29. Februar bei der Stadt eingegangen sein.
Neu ist die Größenbegrenzung: Ein Osterfeuer darf höchstens 100 Kubikmeter Gehölz- oder Strauchschnitt haben. Wer widerrechtlich ein Osterfeuer entzündet, muss mit einem Bußgeld von 50 bis 5000 Euro rechnen. Stadt und Polizei sind an den Festtagen unterwegs.
Die Karte als pdf-Dokument: www.neue-oz.de/ karte/

Bilduntertitel
Osterfeuer sind im dicht bebauten Gebiet der Stadt (karierte Fläche) nicht mehr erlaubt. Außerhalb können größere Feuer auf Antrag genehmigt werden, kleine Feuer müssen der Stadt angezeigt werden.


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