User Online: 1 | Timeout: 13:48Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Diese Energie hat Zukunft
Zwischenüberschrift:
Fernsehporträt über Prof. Dr. Martina Klärle und Sun-Area
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Von Marie-Luise Braun Osnabrück. Rentiert sich eine Solaranlage auf dem Dach meines Hauses? Die Homepage des Projekts " Sun Area" gibt Osnabrücker Hausbesitzern darauf eine eindeutige Antwort. Erarbeitet wurde das Internet-Angebot von Prof. Dr. Martina Klärle an der Fachhochschule Osnabrück. Jetzt wird sie mit ihrem Projekt im Wissenschaftsmagazin " Nano" auf 3sat vorgestellt.
Gesendet wird das Porträt in der Serie " Visionäre", in der Wissenschaftler beschreiben, wie das Leben künftig aussehen könnte. Für Martina Klärle liegt das auf der Hand: " Sonnenenergie ist die Energie der Zukunft", sagt sie. Als Visionärin wurde die Vermessungstechnikerin ausgewählt, " weil Frau Klärle ihr Projekt ganz praktisch vorantreibt", erklärt Frank Früauff, Nano-Redakteur.
Derzeit stammen in Deutschland drei Prozent der Stromproduktion aus Photovoltaik-Anlagen. Klärle hält das für einen großen Verlust, produziert die Sonne doch täglich mehr als das 10 000-Fache an Energie, die hier zur Stromproduktion benötigt wird. Die Forscherin will möglichst viele Dächer zur Solaranlage machen: " Vor allem auch, um den Kohlendioxid-Ausstoß wegen des drohenden Klimawandels zu minimieren."
Doch welche Dächer sind für Photovoltaik-Anlagen geeignet? Um das herauszufinden, hat Klärle in Osnabrück ein Modellprojekt gestartet. Auf der Basis von Laserscanner-Daten, die ihr die Stadt zur Verfügung gestellt hat, erhob sie mit ihrem Team an der Fachhochschule, welche Dächer in die Stromproduktion einsteigen können. Auf einer Fläche von 120 Quadratkilometern wurden 70 000 Gebäude analysiert.
Das Ergebnis: " 70 Prozent des Strombedarfs ließen sich durch Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern decken." 20 Prozent der Dächer der Stadt eignen sich für den Aufbau entsprechender Technik. Im Landkreis könnten sogar 100 Prozent des Bedarfs gedeckt werden.
" Jetzt hoffe ich, dass es bundesweit umgesetzt werden kann", erzählt die Professorin, die zum Wintersemester 2007/ 08 an die Fachhochschule Frankfurt/ Main gewechselt ist und Sun-Area von dort aus weiterbetreut. Für Baden-Württemberg und das Saarland liegen die Laserscanner-Daten bereits flächendeckend vor.
Osnabrücker Hauseigentümer können im Internet unter www.osnabrueck.de/ sun-area überprüfen, ob auch das Dach ihres Hauses für eine Photovoltaik-Anlage geeignet ist.
Gesendet wird der Beitrag " Visionäre: Martina Klärle" in der Fernsehsendung " Nano" am Donnerstag, 14. Februar. Sie beginnt um 18.30 Uhr auf 3Sat.

Bilduntertitel
Wärme von der Sonne hält Prof. Dr. Martina Klärle für die Energie der Zukunft: Jetzt wird ihr Forschungsprojekt im Fernsehen vorgestellt. Foto: Frank Farenski/ ZD
Autor:
Marie-Luise Braun


Anfang der Liste Ende der Liste