User Online: 1 | Timeout: 19:04Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der Fußweg war das Ziel
Zwischenüberschrift:
Ratsmehrheit besteht auf Erhalt des Pfads hinter dem Alando – Verkauf gefährdet?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
swa Osnabrück. Der öffentliche Fußweg, der zwischen der Niedersachsenstraße hinter dem " Alando" über die Hase zur Heinrich-Heine-Straße führt, soll bleiben. Dieser Ratsbeschluss könnte den geplanten Verkauf des 1998 zur Disco umgebauten Pottgrabenbades an den Alando-Betreiber vereiteln.
Das jedenfalls befürchtet Oberbürgermeister Boris Pistorius. Und er wetterte gegen die Front derer, die den Plan der Verwaltung ablehnen darunter die SPD-Fraktion: " Ich hatte eigentlich auf ihre Einsichtsfähigkeit gehofft." Der Pächter sei durchaus am Kauf der Immobilie interessiert. Der sei sogar die Voraussetzung für weitere Investitionen in den inzwischen etablierten Betrieb. Wenn aber wegen des Fußweges Lieferfahrzeuge das Gebäude von der Ostseite nicht mehr ansteuern könnten, sei dies ein Problem für den Pächter.
Dazu kommt nach Ansicht von Planungsfachleuten, dass die von SPD, Grünen, Linkspartei und UWG geforderte Überarbeitung der Pläne das Bebauungsplanverfahren zurückwirft. Die Pläne müssen überarbeitet und erneut öffentlich ausgelegt werden. Ein halbes Jahr ist da schnell verstrichen. Pistorius: " Ohne Baurecht kauft er nicht."
CDU- und FDP-Fraktion unterstützten die Position des OB. Uwe Twent (CDU) fand, dass der Weg eigentlich gar nicht benutzt werde, bestenfalls " von Personen in bedenklicher Art". Anette Meyer zu Strohen sieht überdies Möglichkeiten, den Haseuferweg in diesem Bereich anders zu führen.
Das alles brachte aber SPD, Grüne, UWG und Linke nicht von ihrer zentralen Forderung ab. " Die öffentliche Wegebeziehung bleibt erhalten", lautete schließlich der Beschluss. Frank Henning (SPD) forderte überdies, eine Dachbegrünung vorzuschreiben und den Bestand der nachträglich genehmigten Terrasse am Haseufer an eine Gastronutzung des Gebäudes zu knüpfen. Volker Bajus (Grüne) bestritt die von Katharina Schlattner befürchteten Einnahmeausfälle auf dem OPG-Parkplatz an der Niedersachsenstraße. Der Wegfall eines Teils der Parkplätze werde zu einer besseren Auslastung der übrigen Stellflächen führen, so Bajus.
Ulrich Hus (SPD) betonte, dass das Festhalten der Ratsmehrheit nicht als Nachkarten zu werten sei: Der Rat hatte den ungenehmigten Terrassenbau nachträglich gebilligt, " obwohl dies schon ein sehr starkes Stück gewesen ist". Ein Abriss, so Hus, wäre unverhältnismäßig gewesen, obwohl die Stadt schon in " weniger schlimmen Fällen" Rückbau von Schwarzbauten gefordert habe. Hus: " Wir sehen durchaus, dass sich hier etwas entwickelt, aber wir wollen auch deutlich machen, dass der Weg erhalten bleiben muss."
Bilduntertitel
Dieser Weg hinter dem Alando soll bleiben. Das beschloss gestern eine Mehrheit im Rat gegen die Stimmen von CDU, FDP und das Votum des Oberbürgermeisters. Bleibt die Stadt jetzt auf dem Pottgrabenbad sitzen? Der OB befürchtet es. Foto: Gert Westdörp
Autor:
swa


Anfang der Liste Ende der Liste