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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Las Vegas in Osnabrück?
Zwischenüberschrift:
Ehemaliges Fitness-Studio soll Spielstätte und Schulungszentrum werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin Osnabrück. Für das ehemalige WOF-Fitness-Studio an der Hannoverschen Straße gibt es ein neues Nutzungskonzept: Die Osnabrückerinnen Monika Porter und Stella Schoo wollen dort eine hochwertige Spielstätte mit Schulungszentrum einrichten. Monika Porter: " Ein Hauch von Las Vegas in Osnabrück."
Das Konzept ist fast ausgereift, die Finanzierung in Arbeit, die Immobilie frei. Was fehlt, ist die Zustimmung der Politik. Nach dem Bebauungsplan handelt es sich um ein Industriegebiet, in dem Vergnügungsstätten nicht zugelassen sind. Der Bebauungsplan müsste geändert werden. Der Stadtentwicklungsausschuss soll sich in seiner nächsten Sitzung damit befassen.
Monika Porter und Stella Schoss sind selbstständige Personaltrainerinnen, die seit 15 Jahren die führenden Unternehmen in der Spiel- und Freizeitbranche beraten. Ihr Job sind die Ausbildung und das Training von Mitarbeitern und Führungskräften. Die Seminare finden zurzeit bundesweit in Hotels und in Spielstätten statt. Weil die Branche immer mehr Wert auf eine gute Ausbildung der Mitarbeiter legt, wollen die Osnabrücker Personaltrainerinnen jetzt einen alten Plan verwirklichen: ein Schulungszentrum mit einem vorbildlich ausgestatteten und geführten Spielbereich.
Das ehemalige Fitness-Studio an der Hannoverschen Straße bringe alle Voraussetzungen mit, sagt Monika Porter. Unten soll auf etwa 800 Quadratmetern das Casino entstehen. Daneben wäre ausreichend Platz für Gastronomie. Im Obergeschoss sind die Seminarräume geplant. Oben wird die Theorie gelernt, unten in der Praxis angewandt. " Eine optimale Verbindung", sagt Monika Porter.
Sie ist sich bewusst, dass der Automaten-Branche ein " Schmuddelimage" anhängt und sie als zwielichtig gilt. Dieses Bild sei aber überholt. Moderne Spielstätten seien alles andere als " Spielhöllen". In dem ehemaligen Fitness-Studio will sie die fünf größten Casinos der amerikanischen Spielerstadt widerspiegeln. Es wird nur Geldspielautomaten geben, keine Ballerspiele. Die Gesetze für den privaten Betrieb von Geldspielautomaten seien in Deutschland sehr streng und deutlich restriktiver als die Bestimmungen für die staatlichen Spielbanken.
" Wir schaffen ein Angebot für Menschen, die in ihrer Freizeit spielen und sich unterhalten wollen", sagt Monika Porter. Dass es Menschen gibt, für die das Spielen zur Sucht werden kann, unterschlägt sie nicht: " Wir sehen unsere Verantwortung."
Die wirtschaftlichen Effekte für die Stadt wären nach Einschätzung der beiden Antragstellerinnen deutlich spürbar. Etwa 1, 9 Millionen Euro würden in Bau und Ausstattung investiert, 24 Arbeitsplätze entstünden. Der Stadt flössen jährlich etwa 130 000 Euro Vergnügungssteuer zu, 3000 zusätzliche Übernachtungen kämen der heimischen Hotellerie zugute.
Bildunteruntertitel
Spielautomaten statt Laufbänder? Zwei Personaltrainerinnen wollen das ehemalige FitnessStudio an der Hannoverschen Straße in ein Schulungszentrum umbauen. Foto: Gert Westdörp
Autor:
hin


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