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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Vier Millionen für Nussbaum-Haus?
Zwischenüberschrift:
Rat verschiebt Beschluss
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin Osnabrück. Der geplante Anbau des Felix-Nussbaum-Hauses würde nach einer vorläufigen Schätzung der Verwaltung knapp vier Millionen Euro kosten. Der Rat setzte den Punkt gestern Abend von der Tagesordnung ab.
Die Verwaltung hatte in der vergangenen Woche unter hohem Zeitdruck die Zahlen zusammengetragen und dem nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss vorgelegt. Es musste so schnell gehen, weil die Stadt Mittel aus dem regionalen Förderprogramm der Europäischen Union (Efre) beantragen will. Die Landesregierung hatte der Stadt geraten, möglichst noch in diesem Monat einen Antrag einzureichen, um die Chancen auf einen Zuschuss zu verbessern.
Diese Eile ist nicht mehr nötig, wie Stadtsprecher Sven Jürgensen gestern Abend bestätigte. Das Land habe signalisiert, dass der Antrag auch später eingereicht werden könne, ohne die Aussichten auf Brüsseler Zugaben damit zu schmälern. Nach Angaben von FDP-Fraktionschef Thomas Thiele hat die Stadt Zeit bis zum 31. Mai. Dieses Datum sei ihm vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur genannt worden, sagte Thiele. Der Stadtrat setzte den Punkt gestern Abend von der Tagesordnung ab und gewann damit Zeit, die Pläne eingehender zu beraten.
Geplant ist ein gläsernes Eingangsgebäude oberhalb der historischen Brücke. Der knapp zehn Meter hohe, 30 Meter lange und sechs Meter breite Kubus soll die Kasse, Garderobe, Sanitäranlagen Gastronomie und Ruhezonen aufnehmen. Die Ergänzung ist nach Meinung aller Fachleute wichtig, um das Nussbaum-Haus im internationalen Kultur-Tourismus zu etablieren und Gruppen oder Sponsoren angemessen empfangen zu können. Den Glas-Kubus hat das Büro von Star-Architekt Daniel Libeskind entworfen, der auch das Felix-Nussbaum-Haus gebaut hat.
Die genauen Kosten waren lange unklar. In einer Investitionsliste des Eigenbetriebes Immobilien tauchte die Erweiterung bislang mit zwei Millionen Euro auf. Die tatsächlichen Kosten dürften mit knapp vier Millionen Euro etwa doppelt so hoch sein. Unklar sind die Folgekosten etwa für die Klimatisierung des gläsernen Anbaus. Die Säuberung der Glasfronten würde nach Angaben der FDP monatlich etwa 2500 Euro kosten.
FDP-Sprecher Thiele hatte den Oberbürgermeister zuvor in einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert, einen Finanzierungsvorschlag vorzulegen, auf dessen Grundlage der Rat über einen Förderantrag entscheiden könne.

Bilduntertitel
An dieser Stelle soll der neue Eingang des Nussbaum-Hauses entstehen: ein zehn Meter hoher Glasbau. Foto: Martens


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