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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bald italienische Zustände bei uns?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Schluss mit der unkontrollierten Verteilung Gelbe Säcke: Alba tauscht Partner aus" (Ausgabe vom 8. Januar).
" Als frühere Verteilstelle der Gelben Säcke möchten wir hierzu Folgendes anmerken:
1. Nicht nur der eine oder andere Bürger wird seine Gelben Säcke nicht mehr an der gewohnten Stelle erhalten′. In Bersenbrück gibt es jetzt nur noch eine Verteilstelle beim Bürgerbüro der Stadtverwaltung. Bei etwa 8000 Einwohnern werden das dann wohl die meisten Bürger sein.
2. Die Verteilung der Gelben Säcke kann wohl nicht in den meisten Fällen′ wie Alba-Prokurist Funk mitteilt, gut gelaufen′ sein. Warum sonst gibt es in Bersenbrück nur noch eine Verteilstelle?
3. Es wurden laut Alba oftmals größere Mengen herausgegeben, die den Durchschnittsverbrauch pro Haushalt weit übertreffen′. Ob sich das bei nur einer Verteilstelle in Zukunft ändern wird, ist zweifelhaft. Dürfen Nachbarn oder Verwandte dann keine Gelben Säcke mehr für eventuell alte oder kranke Menschen mitbringen, denen es nicht möglich ist, zum Beispiel aus dem Wohnpark Süd-West oder Hastrup in die Stadtmitte zu kommen? Weiter wurden wir von mehreren Kunden angesprochen, die uns mitteilten, die Gelben Säcke seien viel zu dünn und würden nicht nur beim Abreißen, sondern auch beim Befüllen sperriger Gegenstände sofort reißen. Daher mussten sie immer zwei Säcke übereinanderziehen! Dadurch ergibt sich selbstverständlich auch ein höherer Verbrauch!
4. In der einzigen Verteilstelle (laut Internetadresse www.awigo.de) bei der Stadtverwaltung sind die Säcke in einer Kiste verstaut, an der man sich auch unbeaufsichtigt′ bedienen kann.
5. Die Verteilung der Gelben Säcke durch uns als frühere Verteilstelle war ein kostenloser Service von uns, für den wir weder einen Betrag von der Firma Alba erhalten noch dadurch mehr Umsatz gemacht haben. Es kann nicht sein, dass extra ein Mitarbeiter damit beauftragt werden soll, die Verteilung der Säcke zu kontrollieren!
Diese Punkte wurden in einem Gespräch auch einer Mitarbeiterin der Firma Alba mitgeteilt.
Uns ergibt sich der Verdacht, dass hier die Anfahrt mehrerer Verteilstellen auf Kosten der Bürger eingespart werden soll.
Wir fragen uns, wann der Bürger wohl müde ist, seinen Müll sorgfältig zu trennen und dafür auch noch weite Wege in Kauf nehmen und Gebühren zahlen soll. Gibt es bei uns dann irgendwann italienische Zustände?"


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