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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
In Osnabrück ist das Parken günstig
Zwischenüberschrift:
Platz 25 im Vergleich der 100 größten Städte– Aber wie lange noch?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin Osnabrück. Das Parken in den Osnabrücker Parkhäusern ist im nationalen Vergleich relativ günstig. In einer gestern veröffentlichten Rangliste der niedrigsten Parkgebühren lässt die Friedensstadt vergleichbare Städte wie Münster, Bielefeld oder Oldenburg weit hinter sich.
Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hatte im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Gebühren in den Parkhäusern der hundert größten Städte Deutschlands verglichen. Zugrunde gelegt wurden die Kosten für das Abstellen eines Autos an einem Samstag zwischen 9 und 13 Uhr in einem innenstadtnahen Parkhaus. Die Tester zogen dabei den Mittelwert aus den Gebühren von drei Parkhäusern heran.
Die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) verlangt in citynahen Parkhäusern einen Euro pro Stunde. Damit landet Osnabrück zusammen mit zehn anderen Städten wie Bochum, Göttingen und Erlangen im vorderen Mittelfeld der Rangliste.
OPG-Geschäftsführer Ingo Hoppe griff den Städtevergleich gestern dankbar auf: Die Liste widerlege alle Kritiker, die behaupteten, das Parken in Osnabrück sei zu teuer. Im Gegenteil: Die Gebühr von einem Euro pro Stunde sei heute für Parkhaus-Betreiber " nicht mehr auskömmlich". Deshalb werde in fast allen Parkgesellschaften mittelgroßer Städte über Gebührenerhöhungen nachgedacht. Osnabrück mache da keine Ausnahme.
Die Parkhausgebühren in Osnabrück sind nach seinen Angaben seit fünf Jahren stabil. Teurer wurde zwischenzeitlich nur das Parken am Abend zwischen 20 und 22 Uhr. Alle Preissteigerungen der vergangenen Jahre seien von der OPG aufgefangen worden, betonte Hoppe. Allein die gestiegenen Strompreise kosteten die OPG seit 2004 jährlich rund 70 000 Euro zusätzlich. Auch die Mehrwertsteuererhöhung 2007 um drei Prozentpunkte wurde nicht an die Park-Kunden weitergegeben. In Oldenburg, wo die OPG ein Parkhaus betreibt, liegen die Gebühren etwas höher als in Osnabrück. Der Zeittakt ist verkürzt: 50 Minuten kosten dort einen Euro.
OPG-Prokurist Karl-Heinz Ellinghaus wies darauf hin, dass die Zahl der Parkhaus-Kunden in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken ist. Pro Jahr gehe die Nutzung im Schnitt um zwei Prozent zurück. Die Kurve sei vergleichbar mit der Entwicklung im Einzelhandel, der ebenfalls jährlich ein bis zwei Prozent an Umsatzeinbüße. " Unsere Hauptkunden sind die Einkäufer", sagt Ellinghaus. Drei Viertel der Parker kämen in erster Linie zum Einkaufen in die Stadt.
Die Rangliste führt die 90 000-Einwohner-Stadt Marl im Kreis Recklinghausen an. Dort kostet das Parken nichts.
Internet
www.parken.insm-regionalranking.de/

Fotountertitel
Volle Häuser, so wünscht es sich die OPG. Doch die Zahl der Parker sinkt, obwohl die Gebühren niedrig sind.
Autor:
hin


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